Gutes tun.

Und darüber reden.

Die Osteopathie hilft dem Pferd, seine Bewegungen und seinen Bewegungsapparat wieder in ein Gleichgewicht zu bekommen. Und sie hilft Reiter, Besitzer, Trainer und allen Pferdeliebhabern das Tier und seine Bedürfnisse besser zu verstehen.

Viele meiner Patienten aus dem Pferdesport und aus dem Freizeitbereich verdanken der Osteopathie die Rückkehr in ein unbeschwertes Pferdsein, in dem sie ihrem Bewegungsdrang wieder voller  Freude folgen können. Das sind Erfolgsgeschichten, die mich ein wenig stolz machen, und mir Tag für Tag, Pferd für Pferd zeigen: Es lohnt sich, auf die Natur des Pferdes zu hören.


 

 

Kastrationstrauma und mehr

Ein Bericht zur Behandlung von Selina Dörling

 

Mein Pferd Luke hat immer mal Probleme mit kleinen Lahmheiten, er hatte als Jungpferd eine doofe Verletzung und ist ein typischer (und typvoller) Quarter: muskulös, breit, kleine Hufe. Ich tue alles für ihn, was ich kann (s. unser Buch: Die Luke Chroniken) und weiß, dass er ein großer Lehrer ist, mit ich viel lernen kann. Aktuell hatte ich entschieden mal Selina zu fragen, wegen des Gangbildes und wegen alter Traumata, die Luke sicher hat (wie jeder). Ich hatte ihre Arbeit speziell auf den Seiten von Susanne Meyer verfolgt.

Da denk ich, „Da ist was, das probiere ich auch mal“ und siehe da, mein Weltbild ändert sich mal wieder.

Selina sieht schon auf den Fotos, was Lukes Thema ist. Er lässt den Bauch hängen, hat eine komische Bauchmuskulatur, die zu sehr mittragen muss, was eigentlich nicht sein soll und die Hinterhand spielt eigentlich nicht mit. Kein Wunder, dass er immer mal lahmt….  Und er hat emotionale Themen, er ist nicht so richtig in seinem Körper. Dieses Bild entstand einen Tag VOR der Behandlung. Man sieht, dass er ein bisschen zu dick ist, allerdings nervt mich der Vorwurf, dass er total fett sei – das stimmt einfach nicht. Er lässt den Bauch hängen und er ist ein bisschen zu dick. Und er ist einfach sehr muskulös.

 

Und dann behandelt sie ihn oder wohl eher uns, und spricht über das Kastrationstrauma – darüber, was das körperlich auslöst – das habe ich schon wieder im Detail vergessen, war viel Information. Aber vor allem wird diese dadurch überlagert, was da psychisch bei Luke geschah, dieses „Ich bin nicht genug!“ und zwar, obwohl er mein Held ist und ich ihn wirklich sehr liebe. Er glaubt, er verdiene das nicht, er sei das nicht wert – um das mal kurz und salopp zu sagen. Und das traf mich wie ein Blitz: Genau! Ich bin ein bisschen in der Retterstory – der kleine Luke, den niemand (als Sportpferd!) wollte und der es bei mir gut hat, obwohl er nicht so schön läuft und der nix muss. Dabei bin ich totalstolz auf ihn, weil er so ein wunderbarer, cooler Kerl ist und  fantastisch bei der „Arbeit“ (wir machen jedoch nicht wirklich viel).  Wie sehr ich damit das „Ich bin nicht genug!“ unterstütze und ihn nicht wirklich frei und bei sich lasse… und unnötig zu erwähnen, dass ich das gleiche Thema habe, Das war ganz schön hart, ganz schön angemessen und sehr umsichtig und klar formuliert. Und dann wurde Luke behandelt. Ich habe nicht wirklich verstanden, was Selina da macht, aber Luke atmete hier und da anders, er sah anders aus, ich sah plötzlich die Rippen (die an sich eher ein wenig überlagert sind von (ähm) Speck) und er begann, den Bauch anders zu tragen, der Rücken wurde  länger und das Ganze war einfach irre. Ich sah, das Pferd, was er ist – großartig. Er war ein wenig munter danach und auch ein wenig verwirrt – da ist viel zu verarbeiten.

Ich bin sehr gespannt… und habe auch viel zu verarbeiten.

 

Selina sprach auch über die Quarterzucht und auch über Lukes Eltern, wobei sie die Dinge auf den Punkt brachte… und all das hat er mitbekommen. Ich bin gespannt, wie es nun weitergeht!

So sah Luke einen Tag nach der Behandlung aus. Einen derartig erwachsenen Ausdruck habe ich bei ihm vorher nie gesehen.  Direkt nach der Behandlung sah er so aus – ein wirklich deutlicher Unterschied:

 

Nun ist dies eine kleine Weile her –  und Selina hatte angekündigt, dass Änderungen bis zu 8 Wochen dauern können – ich bin sehr gespannt. Und wir arbeiten nun ganz anders miteinander – Luke ist der „Sport“ wichtiger als mir, andererseits muss er etwas tun, weil er ein bisschen zu dick ist und er lernt mit meiner wunderbaren Trainerin einfach besser zu laufen (wegen der Lahmheiten). Wir bleiben dran…

Die Dinge sind anders geworden zwischen uns, er ist weiterhin der Beste, unglaublich freundlich aber er wirkt selbständiger und erwachsener. Z.B. blieb er vor der Behandlung immer eine Weile bei mir, wenn ich ihn nach unserer Zeit wieder auf die Weide brachte. Nun stapft er zufrieden einfach los zu seinen Freunden. Andererseits überlegt er kaum noch, ob er mit möchte zu unserer Zeit., auch zum Training. Vor ein paar Tagen galoppierte er grad fröhlich nach dem Trinken zurück zu den Anderen, sah mich und stoppte und kam zu mir. Freute mich so, dass ich ihm auch vorschlug, erst noch mal zu den Anderen zu sausen und dann später was zu tun: Nein, wir tun  jetzt was.

Dieses Bild entstand einen Tag nach der Behandlung.

 

 

Es ist berührend zu sehen, wie sich Luke nach der Behandlung änderte und wie sich unsere (ohnehin gute) Beziehung änderte. Nun können wir „erwachsen“ (er, ich vielleicht noch nicht ganz…) miteinander umgehen und auch die körperlichen Themen angehen, der er eben hat. Wir werden daran so arbeiten, dass er so strahlen kann, wie er das verdient.  Und Spaß ist nach wie vor sehr im Fokus!  Ich habe selbst eine Ausbildung als Tierkommunikatorin und ließ Luke auch immer mal  mit Kolleginnen reden – er möchte mehr tun, mehr für mich tun, ich soll mich mehr trauen – er kann. Er möchte weniger (!!!) entscheiden, ich soll schon sagen, was wir machen.  Speziell auf die Frage, was ihm Spaß macht, kommt selten eine ganz klare Antwort…. Aktuell glaube ich, dass ich das ganz gut gefunden habe und wir machen einfach. Albernheiten und „Fohlenkram“ will er schon lange nicht mehr (obwohl der darin echt gut ist, er hat vor nichts Sorgen und kann viel Unsinn, Apportieren und so was. Lange fand er das gut, damit zu glänzen).

 

Tausend Dank Selina!!!  Ich möchte so gerne besser verstehen, was Du da machst und wie Du das  machst. Erstmal ist aber so berührend, wie Deine Arbeit meinem Pferd und mir geholfen hat.

 


Erfahrungsbericht zum Workshop «Visionäre Pferdeosteopathie» 


«Sei das Gegenüber, welches mich durch den Schmerz begleiten kann.»

Für mich war es tatsächlich nicht so einfach, einen Erfahrungsbericht zu Selinas Workshop zu schreiben. Einmal, weil diese 3 Tage unglaublich viele Lernprozesse bei mir bewegt haben und ich generell einfach sehr viel über den Workshop und all seine Facetten berichten könnte.
Der Workshop mit seinem Lehrinhalt wirkt einfach auch bei mir sehr nach und bringt so vieles in Gang, was zuvor festgehalten war – der Workshop von Selina ist der Beginn von so viel Neuem, er schenkt sehr viel Freiheit. Auch das und was er dann zukünftig als Wurzel des Wachstums bewegt, lässt sich alles nicht gut in Worte fassen.
Zudem hatte ich den Wunsch, sowohl allgemeine Infos zum Ablauf und Inhalt des Workshops und gleichzeitig auch daran verknüpft meine persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen in einen Erfahrungsbericht einzubringen, was mir erst etwas schwer viel.

Nun habe ich es irgendwie geschafft – wenngleich leider in ausartender Länge 😉 und ich hoffe, ich bin dem wundervollen Workshop mit meinem Bericht wenigstens im Ansatz etwas gerecht geworden. Man kann vieles wirklich gar nicht so in Worte fassen, was wir erlebt haben, sondern muss es selbst erfahren und verinnerlichen. Und das, was man so mitnehmen kann, sieht garantiert bei jedem Teilnehmer je nach seinen Themen und Bedürfnissen individuell ganz anders aus – dies hier ist eine Schilderung von meiner ganz eigenen Wahrnehmung von Selinas Workshop und von den Prozessen, die er bei oder in mir angeregt hat 🙂

Workshop-Tag 1

Der erste Workshop-Tag begann mit einer Vorstellungsrunde unter den Kursteilnehmern und dabei wurden auch schon einige Themen angesprochen, die den Teilnehmern wichtig waren oder die sie hofften, in dem Kurs klären zu können.
Für mich stand in dem Moment gerade vor allem das Thema «Scham» im Vordergrund. Gerade auch bei der Kommunikation mit einem Gegenüber ist das tatsächlich für mich ein zentraler Aspekt:
Warum schämen wir uns für unsere Art der Wahrnehmung?
Für Dinge, die wir vielleicht anders machen oder empfinden als andere?
Für Dinge, die falsch gelaufen sind?
Scham ist meiner Wahrnehmung nach etwas, was produktive Impulse häufig einfängt, weil wir uns nicht trauen, ihnen nachzugeben.
Wie gehe ich damit um?
Scham ablegen zu können schien mir sehr befreiend und mich ein Stück weit mir selbst näher zu bringen – und doch ist das etwas, was mir noch nicht immer gut gelang und einfach in vielen Situationen sehr schwer fiel.
Warum auch immer für mich dieses Thema gerade aufkam in dem Moment: ich wollte im Laufe des Workshops auf Impulse zum Thema Scham und dem Umgang damit achten.

Nach der Vorstellungsrunde und einer kleinen Pause sind wir zu einer Übung übergegangen, die für mich sehr interessant war. Ich lernte dabei einiges (was ich unbewusst auch eigentlich schon wusste) über Kommunikation mit einem Gegenüber.
In welchen unterschiedlichen Positionen man sich dabei befinden kann und wieso es für beide hilfreich ist, so zu reagieren, wie man gerade gerne würde – also nicht durch Scham oder aus anderen Gründen (Angst vor Zurückweisung etc.) etwas zurück zu halten.
Man tut weder sich selbst, noch dem Gegenüber so einen Gefallen und alle beteiligten Kommunikationspartner erlangen nur mehr Freiheit, in dem man erst einmal selbst kommuniziert, wie es einem geht. Dazu hilft natürlich Sicherheit, dass das Gegenüber mit dieser Ehrlichkeit auch umgehen kann.
Das wurde für mich in dieser Übung wieder sehr deutlich.
Und auch wurde mir nochmal bewusst, dass ich anderen solch eine befreiende Sicherheit auch wirklich selbst schenken möchte: andere sollen sich sicher sein, bei mir sein zu können, wie sie eben sind.
Sich sicher zu fühlen, Bedürfnisse zu äussern, weil man darauf vertrauen kann, dass das Gegenüber reflektierend und der Situation angemessen darauf reagieren kann: das hat für mich tatsächlich sehr viel mit „Heilung“ zu tun.
Denn gefangen in einem alten, bisher nicht gelösten Muster (vielleicht als Resultat eines traumatischen Erlebnisses, was noch im Körper als Schock präsent ist und dann angesprochen wird) reagiert man manchmal vielleicht auf die Aussage eines Gegenübers übertrieben, unflexibel und eigentlich unpassend. In so einer Situation, mit einem „gefangenen Gegenüber“ fühlt sich der andere Gesprächspartner dann ja auch nicht sicher.
Ehrliche Kommunikation führt aber generell schon zu einer Verbesserung der Situation: es ist ein Schritt zu sich Selbst. Es ist das Achten und Anerkennen der eigenen Bedürfnisse und für mich daher auch wichtig für die eigene Heilung.

Würden wir alle im Alltag so miteinander interagieren können – flexibel, ehrlich, gefühlvoll, empathisch, reflektierend und der Situation angemessen – so wäre dies mit Sicherheit heilsam und befreiend für alle Beteiligten. Und das gilt natürlich auch für unsere tierischen Kommunikationspartner.
Natürlich ist das nicht immer so einfach.
Ich glaube, dass man sich mehr und mehr im Prozess der Heilung und bei sich selbst befinden muss, um an diesen Punkt immer öfter gelangen zu können. Und genau dazu, um sich auf den Weg der eigenen Heilung zu wagen, sollte der Workshop meiner Meinung nach ja auch anregen.
Denn Kommunikation funktioniert nur, wenn man sich selbst, aber auch das Gegenüber, nicht gefangen im Schock befindet.

Am Ende des ersten Workshop-Tages konnten wir dann noch beobachten, wie eine Stute von Selina behandelt wurde und genau da spiegelte sich für mich dieses Erfahrene auch wieder. Zu Beginn wirkte die Stute sehr abwesend und obwohl sich die Besitzerin alle Mühe gab – sie konnte nicht zu ihr durchdringen. Kommunikation war kaum möglich, da das Pferd überhaupt nicht zuhören konnte, weil irgendetwas weit weg im «Aussen» es dermassen ablenkte.

Während des Behandlungsprozesses sah man diese Stute mehr und mehr im Hier und Jetzt bei sich selbst ankommen. War sie zu Beginn hibbelig, rief ständig nach anderen Pferden und wirkte ihr Körper nicht harmonisch, so veränderte sie sich im Laufe der Behandlung zu einem mehr in sich ruhenden Pferd, dessen Körper und Gangbild viel ausgeglichener und gesünder wirkte.
Am Ende war die Stute ganz bei uns in der Halle angekommen und konnte dann auch auf Signale ihrer Besitzerin achten und nun folglich auch angemessen darauf reagieren.

Wie oft sieht man Menschen, die mit ihren Pferden nicht gut zurechtkommen – und hat vielleicht spontan und oft auch ungebeten gut gemeinte Tipps für diese Menschen parat? Denkt, sie würden dies oder jenes falsch machen und verurteilt sie schnell und vielleicht unbewusst?

An diesem Freitagabend zeigte sich auch nochmal ganz deutlich, dass der Besitzer hier an der Situation und schwierigen Kommunikation keine Schuld hatte. Er hat nichts falsch gemacht – das Pferd war vor Schock einfach nicht in der Lage, ihn zu hören und auf ihn reagieren zu können.
Ich sah gerade in diesem Moment wieder ganz deutlich, wie oft Pferdemenschen von anderen vorschnell verurteilt werden und dass die ganze „Pferdeszene“ sich damit nicht wirklich zur Heilung verhilft, sondern sich vielleicht selbst nur noch mehr «traumatisiert». Würde stattdessen gefühlvoll die eigentliche Ursache der Probleme angegangen, die Heilung von Pferd und auch Mensch angestrebt, keine Schuldzuweisungen sondern mehr Empathie für die Situation des anderen ausgelebt, dann könnte überall auch mehr Frieden Einzug halten.
Das würde sicher allen Beteiligten, sowohl Zwei- als auch Vierbeinern, zu Gute kommen – und das betrifft ganz sicher ja auch nicht nur Pferdemenschen, sondern diese Thematik begegnet uns in allen möglichen Situationen des Lebens.


Tatsächlich habe ich das Pferd aus der Behandlung vom Freitagabend am nächsten Tag, als ich es erneut sah, erst mal nicht ganz sicher wiedererkannt.
Ich musste bei der Besitzerin nachfragen, ob es sich hier wirklich um die gleiche Stute von der Behandlung von Freitag handelte.
Es war schlicht und ergreifend durch Selinas Behandlung ein ganz anderes Pferd geworden, scheinbar sowohl innerlich, als auch äusserlich…
Und wir alle standen daneben und waren Zeuge dieser «Verwandlung» 🙂

Wohl die meisten, die Selina einmal live arbeiten gesehen haben, werden verstehen können, wie man für ihre Herangehensweise an das Thema «Schock und Trauma im Gewebe» eine Faszination entwickelt.
Daneben zu stehen und zu sehen, wie sich die Tiere augenblicklich verändern und zu mehr Lebendigkeit und Natürlichkeit finden begleitet durch Selinas «Behandlung», fasziniert und berührt einfach – und der Wunsch, mehr darüber zu erfahren und einem Gegenüber ebenfalls so einen heilsamen Dienst erweisen zu können, wächst in diesen Momenten sicher bei vielen heran.
So war das zumindest auch bei mir. Aus diesem Grund war ich dankbar, an diesem Therapeuten-Workshop bei Selina hospitieren zu dürfen 🙂

Workshop-Tag 2

Nach etwas Theorie und Austausch haben die Teilnehmer des Workshops am zweiten Tag die Möglichkeit erhalten, paarweise selbst mit Pferden arbeiten und das vorher Erfahrene anwenden zu können.
(Danke nochmal an die Pferdebesitzer, die uns dafür ihre Pferde anvertraut haben! Das war grossartig und sehr lehrreich 🙂 )

Da ich Fotos gemacht habe, habe ich weniger praktisch an diesem Prozess teilgenommen, als mehr passiv von aussen beobachtet.
Der Samstagmorgen war für mich daher etwas schwer. Ich habe gesehen, wie die Teilnehmer an die Pferde herangetreten sind und nicht jeder Teilnehmer bekam sofort «Zugang» zu «seinem» Pferd. Selina hat die Teilnehmer nach und nach begleitet und sie unterstützt, sich auf den Pferdekörper einlassen zu können. Sie konnte aber natürlich nicht überall gleichzeitig sein und so kam es, dass manche Teilnehmer zuerst einmal ein deutliches «Nein! So nicht!» von den Pferden zu spüren bekommen haben.
Das schöne, fliessende, leichte Heilsame, was ich von Selinas Behandlungen kannte, war in diesen Situationen für mich von aussen (noch!) nicht zu erkennen. Mit Sicherheit hatte ich da aber auch zu hohe Erwartungen, schliesslich ist das alles dann ja nun doch nicht so einfach und ein Lernprozess.

Selina sagt, sie lehrt keine «Techniken» und wenn man «Technik» im Sinne von blossen Handgriffen versteht, die z.B. etwas einrenken sollen, so ist es auch wirklich nicht das, was man aus dem Workshop mitnehmen kann.
Das, was sie vermittelt geht tiefer, es bewegt die eigene Seele und es kramt schmerzhafte, traumatische Situationen bei uns selbst hervor, die wir lieber verbergen würden. Nicht jeder ist bereit, sich auf diesen Prozess einzulassen.
Wer erwartet hat, lediglich ein paar technische Handgriffe zu lernen, und dachte, das wäre es und es wäre einfach – der ist sicher im Laufe des Workshops auf dem Boden der Tatsachen angekommen und vielleicht sogar (erst einmal) enttäuscht gewesen.
So einfach, wie es von aussen vielleicht aussehen mag, ist es nicht.

Stehen wir vor einem Tier und werden einfach nur die Hand an bestimmte Stellen seines Körpers legen, so wird das nichts an dem Schock ändern, der sich im Körper des Tieres befindet.
Tun wir dies aber mit dem Bewusstsein, dass sich dort im Gewebe Schockenergie befindet und hören hin, was das Gewebe darüber «erzählen» möchte, dann können wir eine ganze Menge bewirken.
Alleine schon, weil wir zuhören, sehen und (an)erkennen.

Der Einstieg dazu liegt in uns selbst, in unserem eigenen Schock und Schmerz, den wir dazu anerkennen müssen. Wir müssen unseren tiefsten Abgründen, dunkelsten Erfahrungen ehrlich ins Auge blicken – und dann können wir auch andere in diesem Prozess begleiten.

Es ist also kein Workshop, bei dem alles einfach ist – und das soll es wohl auch nicht.
Wenn man sich diesem Workshop öffnet, wird es früher oder später weh tun und schwierig sein und das ist genau richtig so – es schenkt einem zudem lehrreiche Schlüsselerlebnisse (früher und vielleicht auch später: das alles wirkt noch lange nach).
Man befasst sich also zuallererst mit der eigenen Heilung, denn diese ermöglicht erst die Verbindung zu einem traumatisierten Gegenüber.
Und das war, neben anderem (zum Beispiel wichtigen Hinweisen zur Anatomie), Inhalt des Theorieteils Samstagnachmittag.

Die Kursteilnehmer tauschten sich aus und besprachen die Erlebnisse des Vormittags und es wurde mehr und mehr noch klarer: Die eigene Heilung ist der Schlüssel, andere auf dem Weg der Heilung begleiten zu können.

So ist Selinas Workshop-Inhalt zuallerst auch die Vermittlung der Erkenntnis, dass wir bei uns selbst beginnen müssen – was ist schmerzhaft für uns und wo finden wir unseren Schock?
Vielleicht stehen wir vor einem Gegenüber und erkennen (unbewusst) die eigenen Themen in diesem und können daher nichts fühlen und den Zugang zum Körper des anderen nicht finden – ein Schutzmechanismus unseres eigenen Körpers. Erst, wenn wir vollen Willens dorthin schauen können, wo unser eigener Schock sitzt, wo es uns selbst am meisten weh tut, können wir auch ertragen, dies beim Gegenüber zu sehen. Nur dann können wir mit ihm zusammen den Schmerz aushalten und ihn hinter uns lassen. Nur dann wird sich auch unser Gegenüber im Vertrauen öffnen können und wir dürfen fühlen, was ihm geschehen ist.

Genau deswegen war für mich der Samstagmorgen mit diesen Erfahrungen absolut gut so, wie er war.
Und ich wusste ihn später dann auch ganz besonders zu schätzen, denn ich sah am Samstagnachmittag, dass die Teilnehmer einiges gelernt und verinnerlicht und zu mehr Freiheit gefunden hatten und nun ganz anders an die Pferde herantraten: mit viel mehr Gefühl, mit offeneren Herzen und mit mehr Verständnis für die Situation des Gegenübers im Schock.
Das, was wir theoretisch besprochen hatten, musste auch praktisch erfahren werden, um es ganz zu verinnerlichen und dieses «Geschenk» brachte der schwierige Samstagmorgen – zumindest laut meiner persönlichen Wahrnehmung und von aussen als Beobachterin.

Hierbei tauchte auch für mich auch wieder das Thema Scham auf.
Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere Teilnehmer sich bei der Übung an den Pferden fragte: fühle ich denn das Richtige?
Es wurde auch hier Dank Selinas Begleitung wieder deutlich, dass das, was man wahrnimmt, niemals falsch ist. Die Ursache, warum wir etwas fühlen, kann vielleicht fehlgedeutet sein, aber was wir fühlen, ist immer richtig.
Wichtig ist am Ende, was wir damit anfangen: warum fühlt man etwas, aus welchem Impuls heraus? Sind es meine eigenen Gefühle, die der Tiere oder vielleicht die des Umfelds?

Wie auch immer war dies eine Bestätigung der eigenen Wahrnehmung. Und das brachte Vertrauen in einen selbst und gab auch Sicherheit. Es nahm die Zweifel und die Scham und führte (in meiner Wahrnehmung von aussen) auch dazu, dass die Teilnehmer von sich und ihren anfänglichen Unsicherheiten im Innern etwas abrückten und sich mehr dem Aussen und dem Tier vor sich öffnen und widmen konnten.
Auch das war folglich eine wichtige Lektion des Workshops:
Alles darf und nichts muss – was ich wahrnehme ist meine eigene Wahrheit und richtig. Keiner kann mir sagen, dass meine Wahrnehmung und mein Gefühl falsch sind, denn dafür gibt es einen Grund und diesen gilt es zu beleuchten.

Gleichzeitig gab es im Theorieteil am Samstag sehr viel zu lernen über die Anatomie des Pferdes und wie Gewebe reagiert – im Schock, bei der Lösung des Schocks und im gesunden «Zustand».
Für mich war das wirklich nochmal eine Anregung, mich mehr mit Anatomie und mit dem Gewebe, seinen Eigenschaften, Funktionen und Besonderheiten zu beschäftigen. Zum Beispiel war mir – als Laie – vorher nie die Bedeutung des Psoas-Muskels bewusst. Nun, in dem Bewusstsein, was dieser Muskel alles leistet und im Körper bewirkt und wie massiv sich ein Schock in ihm auf den ganzen Körper auswirkt, kann ich viel besser verstehen, sehen, anerkennen und begleiten.
Leider sprengt es den – eh schon mehr als ausgeschöpften 😉 – Rahmen dieses Berichts, all die faszinierenden anatomischen Details, von denen Selina erzählte, auch nur im Ansatz wiedergeben zu können. Ich bin von Selinas Wissen und Erfahrung wie zuvor schon auch beim Workshop wieder zutiefst beeindruckt gewesen und sehr dankbar, dass sie das alles mit uns geteilt hat.


Am Samstagnachmittag sahen die Behandlungen der Pferde durch die Kursteilnehmer dann schon mehr so aus, wie ich es von Selinas Behandlungen kannte und irgendwie eigentlich erwartet hatte.
Ich konnte sehen, wie die Teilnehmer in Kommunikation mit den Tieren treten konnten, wie Pferde und Menschen eine Einheit wurden, Beziehungen eingingen und darauf heilsame Prozesse zum Leben erweckt wurden.
Die Pferde veränderten sich zu einem natürlicher wirkenden Selbst. In kleinen Schritten zwar, aber doch von aussen gut sichtbar. Und mit ihnen mit wuchs in meinen Augen auch die Sicherheit der Teilnehmer – und vielleicht auch der Wunsch, selbst noch mehr zu heilen, um auch das Gegenüber noch mehr und besser auf dem Weg der Heilung begleiten zu können.

Hier setzte dann Tag 3 an.

Tag 2 enthielt für mich persönlich tatsächlich zudem noch ein anderes Schlüsselerlebnis, was ich hier im Bericht gerne erwähnen möchte.
Ich sah am Samstag, wie zwei Teilnehmer mit einem Pferd arbeiteten und wie das Tier dabei mehr und mehr aus der Schockstarre erwachte. Wieder zum Leben erwachte.
Das Pferd sah so aus wie viele Pferde, mit denen ich schon gearbeitet hatte: der Blick war irgendwie «tot», es reagierte kaum auf Signale von aussen oder widersetzte sich ihnen und Kommunikation war nicht wirklich möglich.
Ich hatte früher immer gedacht, dass es an meiner eigenen Unfähigkeit liegen müsste, dass die Pferde so aussehen, wenn ich mit ihnen arbeitete. Dass ich nicht fähig wäre, sie motivieren zu können und wohl nicht richtig in Kontakt mit ihnen trat, so dass sie mich nicht verstanden.
Mir wurde früher öfter in der herkömmlichen Pferdeszene Gewalt vorgeschlagen, um solche Pferde dann dazu zu bekommen, das zu tun, was ich will. Da dies für mich nie eine Option war und ich aber auch keinen anderen zufriedenstellenden Weg fand (und ich dann aber auch zu wenig Zeit hatte), gab ich die Arbeit mit den Pferden lieber schliesslich erst mal komplett auf.
Für mich war das eine Entscheidung aus Liebe zum Tier, denn scheinbar machte ich etwas falsch und tat den Tieren nicht gut.

An diesem Samstagnachmittag sah ich dann dieses Pferd genauso wie das Pferd aus der Behandlung am Freitag wieder zum Leben zurück zu finden und ich habe erlebt, wie es auf einmal wieder in der Lage war, zu kommunizieren.
Das Vorher, was so schlimm anzusehen war, ermöglichte es, aus dem wunderbaren Nachher eine Lehre zu ziehen – das zog sich für mich durch diesen ganzen Samstag und lehrte mich wieder einmal, den schenkenden Wert auch von erst mal nicht ganz so positiv empfundenen Erfahrungen zu schätzen.

Ich erkannte hierbei für mich, dass auch ich gar keine Schuld an der Situation mit den Pferden damals hatte oder zumindest machte ich nicht einfach nur komplett alles falsch (etwas zu verbessern gibt es natürlich durchaus immer): meine pferdischen Gegenüber waren einfach zu traumatisiert und zu sehr in (Schock-)Starre, als überhaupt auf mich reagieren zu können.
Ich stand an diesem Samstagnachmittag in der Halle und sah um mich herum all die Pferde, die durch die Behandlung der Teilnehmer wieder mehr und mehr anfingen, mit den Menschen zu kommunizieren.
Und mir liefen vor Rührung Tränen über die Wangen und ich wünschte mir von ganzem Herzen, dass jedes Tier und jeder Mensch in Genuss einer so wunderbaren Erfahrung durch eine solche befreiende Behandlung/Berührung kommen und heilen könnte, so dass auf dieser Welt mehr Kommunikation möglich würde.

Ich bin mir – wie schon erwähnt – sicher, dass unsere Welt dann in vielerlei Hinsicht viel friedlicher wäre…

Workshop-Tag 3

Morgens haben wir am dritten Tag des Workshops wieder Theorie besprochen und es ging dabei vor allem um die eigene Heilung der Kurs-Teilnehmer. Eine Teilnehmerin war bereit, zusammen mit Selina durch ihren Schock zu gehen und wir durften alle zusehen. Das war sehr lehrreich, berührend, prägend und beeindruckend und ich war dankbar für den Mut der Teilnehmerin, dass wir alle dabei sein durften.
Die Teilnehmer haben dann gegenseitig das Gelernte an ihrem Kurs-Partner geübt und dabei war vor allem auch wichtig, das der, der gerade behandelt wurde, auch das tut, wonach ihm ist oder was sein Körper verlangt. Wenn er während der Behandlung Bewegungen machen oder gar gehen wollte, dann sollte er das tun und wenn ein Handgriff sanfter oder fester ausgeübt werden sollte, sollte er sich melden.
Wie ja auch die Pferde bei der Behandlung reagieren und einem so wichtige Hinweise geben, so war auch bei den Menschen gewünscht, sich zu melden, wenn etwas nicht passt oder passt. Dies trug dann zum «Heilungserfolg» bei und so wurde auch hier wieder deutlich, wie wichtig ehrliche Kommunikation ist und wie man sich eigentlich selbst schaden oder zumindest der eigenen Heilung im Weg stehen kann, wenn man mit den eigenen Bedürfnissen hinterm Berg hält.
Das war jetzt nur eine meiner Beobachtungen in dieser Übung und sicher hat jeder Teilnehmer etwas ganz Eigenes daraus für sich mitnehmen können 🙂

Für die anschliessende Übung der Teilnehmer wieder mit «ihren» vierbeinigen Behandlungspartnern half ich, die Pferde in die Halle zu bringen.
Das Pferd, welches mich am Vortag so berührt hatte, weil ich sah, wie es wieder anfing, zu kommunizieren und mir die Erkenntnis schenkte, dass ich keine Schuld hatte bei der schwierigen Kommunikation mit den Pferden, durfte ich vom Paddock holen.
Der Wallach und ich warteten anschliessend in der Halle auf die Teilnehmer und spazierten dort noch etwas umher.

Es gab in der Halle an diesem Morgen eine platte Stelle im Sandboden – dort hatte sich irgendwann zuvor ein Pferd gewälzt. Mein pferdischer Begleiter am anderen Ende des Führstricks fühlte sich von dieser Stelle gerade extrem angezogen und ich erlaubte ihm, dort zu schnüffeln, erklärte aber gleich, dass Wälzen jetzt leider nicht ginge – waren wir doch mit 20 Menschen und 5 anderen Pferden in der Halle und konnte ich nicht einschätzen, ob dieses mir fremde Pferd danach losbockte oder was auch immer tat.
Es war mir zu riskant, das Wälzen zu erlauben, zudem hatte ich auch die „Anweisung“, dass ich das Pferd sich lieber nicht wälzen lassen solle.
Meine Erklärung, dass Wälzen jetzt nicht drin sei, ging aber scheinbar vor Euphorie über diese verlockende Stelle am Boden unter und mein Begleiter lag im nächsten Moment schon mit den Vorderbeinen im Sand, bereit, sich hinzuschmeissen und zu kugeln.

Da ich es nur so kannte, dass ab diesem Zeitpunkt auch Zuppeln am Strick und Schimpfen nichts mehr bringt, gab ich den Strick lang und trat einen Schritt zurück – erwähnte aber nochmal deutlich und laut, dass ich doch sagte, dass Wälzen jetzt nicht ginge! Ich hatte erwartet, so wie ich es von früher kannte, dass diese Aussage unter ging und das Pferd sich also wälzen würde.
Zu meiner völligen Überraschung schaute mich der kniende Wallach ruckartig mit einem überraschtem Blick an, welcher «Oh, echt?! Sorry, hab ich wirklich nicht gehört…» hätte bedeuten können.
Im nächsten Moment sprang er wieder auf, schloss zu mir auf, blieb neben mir stehen – und stand da, bereit zu warten, was ich wohl als nächstes mit ihm vor hatte.

Ich war ziemlich perplex, weil ich es nicht gewohnt war und niemals erwartet hätte, dass mir das Pferd so zuhört und dann so reagiert – auf eine blosse verbale Aussage… Das hat mich wirklich sehr berührt und so eine feine Kommunikation hatte ich mir zuvor mit den Pferden eigentlich doch immer gewünscht, aber ich habe nie hinfinden können mit ihnen.
Der Wallach und ich einigten uns beide dann auf den Kompromiss, dass ich ihn dort kratze, wo es juckt. Statt wälzen sozusagen.
Mit dem Kopf wies er mir entsprechende Stellen an und ich kratzte dort, bis die Teilnehmer zu uns stiessen.
Wir hatten beide unsere Bedürfnisse und Anliegen geäussert und einen Weg gefunden, der für uns beide in dem Moment sehr gut passte. Das war für mich eine unheimlich schöne Erfahrung und es kam dann bei mir tatsächlich der Wunsch auf, vielleicht in Zukunft doch mal wieder mit Pferden zu arbeiten…

Bei der anschliessenden Übung der Teilnehmer mit ihren Pferde-Partnern war dann auch nochmal schön zu sehen, wie viel Entwicklung und heilsamen Prozess es bei allen Beteiligten gab.
Das habe ich auch beim Fotografieren und an meinen Fotos gemerkt, denn ich wollte nun viel mehr Detailaufnahmen machen, als am Tag zuvor und ich konnte viel näher heran an die Pferde-Mensch-Paare – und ich war mir sicher, wenn ich stören würde, würde man es mir höflich mitteilen. Es war nun überall so viel Kommunikation möglich und das schenkte sehr viel Leichtigkeit.


Und am Ende war es auch das für mich, was bei Scham hilft: Kommunikation. Einfach die Situation erklären und über die eigenen Bedürfnisse oder Gefühle reden.
Dass etwas mal nicht funktioniert oder schief läuft oder dass man unsicher ist, ist doch normal und man muss sich eigentlich dafür nicht schämen. Es hilft sehr, wenn man mit einem Gegenüber interagiert, welches einem die Freiheit schenkt, sich zu äussern in solchen Situationen, um sie leichter zu machen.
Das ist es eben auch unter anderem, was mich dazu bewegt, an meiner eigenen Heilung zu arbeiten: damit ich dem Gegenüber Freiheit schenken kann, seine Bedürfnisse zu äussern, so dass wir ehrlich und reflektierend kommunizieren und einen guten gemeinsamen Weg finden können, der für alle Beteiligten passt.


So war Selinas Workshop am Ende für mich irgendwie in vielerlei Hinsicht heilsam und hat mir neue oder alte neue Wege aufgezeigt. Zum Einen hat es mich bewegt, noch mehr über die Anatomie erfahren und mit dem Gewebe arbeiten zu wollen, um noch besser verstehen und anerkennen zu können.
Desweiteren habe ich nicht nur den theoretischen und praktischen Input aus dem Workshop mitgenommen, sondern auch war das «Drumherum», die Tiere, mit denen wir arbeiten durften und ihre Veränderung, aber auch der Ort an sich, eine wundervolle Erfahrung.
Die Reitanlage Luhetal ist in meiner Wahrnehmung wirklich ein schöner, ruhiger und friedlicher Ort, wo Pferde und Menschen einfach so sein dürfen, wie sie sind.
Da ich das von anderen Reitställen ganz anders kannte, wusste ich das besonders zu schätzen und ich empfand es als perfekten Rahmen für diesen Workshop 🙂

Ich kann wirklich jedem Interessierten raten, sich nicht die Gelegenheit entgehen zu lassen, an einem Workshop bei Selina teilzunehmen 🙂
Es ist nicht immer leicht und das ist gut so, umso leichter und angeregt empfand ich mich selbst danach und es ist wirklich für mich ein Schlüssel – zum eigenen Frieden, aber auch, dem Gegenüber und generell dieser Welt mehr Frieden schenken zu können.

Viola Schulz


 

Liebe Selina,

jetzt möcht ich mich endlich mal bei Dir melden und mich nochmal ganz herzlich für Deine Arbeit an Joey bedanken!

Ja, es hat sich bereits sehr viel getan! 🙂

Dank des Auflösens des Kastrationstrauma scheint er viel mehr Kraft / Schub aus der Hinterhand zu haben. Ich muss ihn bergauf nicht mehr so sehr treiben sondern er geht selber fleissig den Berg rauf.

Auch seine Atmung hat sich verändert. Er hat zwar nach der Behandlung viel mehr gehustet (wie immer nur am Anfang) aber das ist nun auch wieder besser geworden. Zudem scheint er tiefer zu Atmen und nicht so schnell außer Atem zu kommen (Kehlkopfpfeifen). Da seine Atembeschwerden sehr stark vom Wetter bzw. Tagesverfassung abhängen, kann ich dazu noch nicht wirklich was sagen. Aber die Tendenz stimmt positiv! 🙂

Desweiteren ruht Joey wieder viel stärker in sich selbst. Er ist nicht mehr so sehr mit der Außenwelt (Herde, Umgebung, mir, etc.) beschäftigt sondern ist einfach nur ruhig präsent. Seeeeehr angenehm !!!

Bin schon sehr gespannt wie’s weiter geht! 🙂

 

Alles Liebe und nochmal ganz herzlichen Dank!

Barbara aus Österreich 

 

 


 

Liebe Selina,

hier mein Erfahrungsbericht zum Workshop „VIsionäre Pferdeosteopathie“

Ich reiste aus Bayern an,
völlig unbedarft und mit nur einer vagen Idee, was mich erwartet.
Dieses Wochenende hatte ich so sehr herbeigesehnt und gleichzeitig hatte ich Angst.
Irgendwie ahnte ich, dass ich eine Schwelle übertreten werde und es meine Welt auf den Kopf stellen wird.
Und genau so war es!
Ich hatte ja keine Ahnung welche Tragweite Trauma haben kann,
was Trauma überhaupt ist und dass wir alle unter den Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen leiden.
Trauma ist so alltäglich für uns geworden,
dass wir es schon gar nicht mehr wahrnehmen.
Das muss sich ändern!
So viele Jahre war ich auf der verzweifelten Suche nach Antworten für mich und meine Pferde,
an diesem Workshop bekam ich sie.
Es war wie ein Aufatmen und es durfte endlich still werden in mir.

Wir Teilnehmer mussten uns alle mindestens einmal unseren eigenen Themen stellen
und es flossen haufenweise Tränen.
Tränen aus Überforderung,
aus Freude und tiefer Traurigkeit,
aus Mitgefühl und Wut.
Es war berührend und einige Male war ich nur noch demütig.

Die Reaktionen der Pferde zu sehen und zu fühlen.
Ihnen den Raum zu halten, Impulse zur Heilung zu setzen
und dann zu sehen, was sie damit machten.
Grandios!

Die Reise ist für mich nicht zu Ende!
Schon am zweiten Tag wusste ich,
dass ich mich für die Ausbildung bei Selina anmelden muss,
weil mich das Feld der Traumatologie wirklich gepackt hat.

Selten trifft man auf Menschen wie Selina,
die ihre Wahrheit mit einer solchen Klarheit aussprechen,
die so mitfühlend sind
und so präsent.

Von Herzen sage ich Danke,
dass du dein Wissen mit uns teilst,
dass ich von dir lernen darf und
dass du deine Vision in die Welt hinaus trägst.

Danke!

Ich freue mich auf die Ausbildung 2020 und bis dahin wird fleißig recherchiert,
gelernt und selber integriert.

Alles Liebe,
Anna

http://www.xn--pferdefhlen-zhb.de/

 

 


“ Im Trauma hat das Pferd keine Wahl , seine Psyche und sein Körper sind im Schock gefangen und jede noch so kleine Erinnerung an das Trauma lässt das Nervensystem verrückt spielen . Wir sprechen hier nicht von Psychologie sondern von reiner Biologie . Und diese Trauma Programme in den Zellen sollten wir finden und befreien .“

( Visionäre Pferdeosteopathie , Kastrationstrauma )

Liebe Selina!

Ich war vor paar Wochen bei den Bekannten von Klaus dabei, als Du die 🐴behandelt hast.

Louis war der, der sich so panisch vor Tierarzt fürchtet.
Er war schon ein paar Tage nachdem Du behandelt hattest viel weniger schreckhaft und ruhiger, obwohl es sich ganz am Anfang noch mal ins Gegenteil gekehrt hatte, ähnlich wie bei einer Erstverschlimmerung in Homöopathie.

Heute war Tierarzt zum impfen da.Und Louis war soo brav und soo viel entspannter.Es war soo super.Er ist schon noch recht skeptisch aber mehr als bisschen rückwärts ausweichen war nicht.Tierarzt hat sich soo gefreut für uns und konnte sein Glück kaum glauben.
Die Praktikantin die er mit hatte brauchten wir nicht zum Helfen.
Bisher war es so dass ihn die Männer zu 2.kaum halten konnten.Diesmal hab nur ich ihn gehalten.
Du hast uns damit so geholfen und ich danke Dir von Herzen dafür.
Hätte ich das mal früher gewusst so wäre uns viel erspart geblieben!Aber besser spät als nie.😊
Glg Katrin und King Louis aus Österreich

 


 

Haben die besondere Möglichkeit bekommen Selina in ihrem „Kurzurlaub in Österreich 🇦🇹 „bei uns begrüßen zu dürfen ❤️👌❗️
Deine Kompetenz, außergewöhnliche Gabe und dein sonniges Erscheinungsbild….Dein Besuch bei uns war für mich ein unbeschreiblich schönes, unvergessliches und emotionales Erlebnis ❤️❤️❤️
Unsere Pferdis und wir danken dir herzlichst❤️😍😘

Lenka


Liebe Selina,

gut vier Wochen nach Deiner Behandlung meiner Stute Prisha möchte ich Dir heute eine glückliche Rückmeldung geben!

Prisha ist die Araber-Füchsin, die so oft besamt worden war und sich so festhielt. Und hustete…

Nach der Behandlung war sie ausgesprochen fröhlich und zugewandt. Wir haben nach drei Tagen mit leichter Arbeit begonnen und es war von Anfang an zu merken, dass sich viel gelöst hatte. Sie ging frei vorwärts und schnaubte sehr oft. Erst da ist mir nochmal so richtig aufgefallen, wie selten sie das eigentlich vorher getan hatte (klar, alles festgehalten). Und nun kam Schnauben, wo vorher Husten kam, das war schon mal wunderschön. Und dann gingen wir ins Gelände, dort hatte ich ein lauffreudiges Pferd unter mir, das endlich wieder fröhlich und kraftvoll galoppierte. Auch das ist natürlich im Nachhinein logisch, die festgehaltene Hinterhand ließ die Bauchmuskeln ja nicht richitig arbeiten.
Auch das Brustbein ist freier und sie kommt viel besser mit der Vorhand weg, im Unterricht ist das alles sehr deutlich zu merken (ich reite ja bei Sabine Theißen und auch sie ist von der Veränderung fasziniert).

Von Husten keine Spur mehr, trotz Staub überall. Gelegentlich löst sich etwas Schleim, aber der krampfige Husten ist toitoitoi im Moment weg.

Der bisherige Höhepunkt war ein Distanzritt am Wochenende, wo Prisha 46 km in Hitzacker die Berge rauf und runter sehr schön und flüssig gelaufen ist und das ganze Drumherum fröhlich und aufgeschlossen mitgemacht hat.

Ganz herzlichen Dank für Deine Hilfe und die vielen Augenöffner während der Behandlung – auch wenn das für mich als Menschen wirklich starker Tobak war und mir sehr an die Nieren ging. Aber unsere Pferde haben es ja auch verdient, dass wir uns den Themen ehrlich stellen und ihnen zuhören, wenn sie uns so deutlich sagen, dass etwas nicht stimmt. Dass das leicht ist, hat ja keiner gesagt…

Liebe Grüße und für Dich und Deine Lieben erst einmal einen schönen Sommer
Kerstin und Prisha


 

Liebe Selina,

nun sind bereits einige Wochen seit dem Workshop „Visionäre Pferdeosteopathie“ im ELI-Therapiezentrum vergangen und ich hatte Zeit, all die Eindrücke und Erfahrungen etwas zu sortieren und ansatzweise zu verarbeiten. In mir reift immer mehr ein tieferes Verständnis, ein Verstehen indem sich mein Blickwinkel so wunderbar erweitert hat – Endlich schließen sich Lücken- eine innere wundervolle Stille. Für die Arbeit mit den Pferden, für ihre Besitzer und vor allem für mich und meine eigene Lebensgeschichte und für meine eigenen Pferde.
Meine Beweggründe mich für diese Kurs an zu melden, wurden bereits am ersten Tag erfüllt. Ich wusste sofort, hier bist du richtig. Hauptsächlich wollte ich einfach mein Wissen über Traumaarbeit und Osteopathie erweitern, da mir bisher immer etwas fehlte. Sowohl bei Behandlungen von anderen an meiner Stute, als auch durch Therapeuten und Ärzten bei mir selber. Nicht nur „Handgriffe“ lernen sondern mehr. Mehr Fühlen, mehr Verstehen, mehr das wundervolle Lebewesen Pferd verstehen, mehr die Zusammenhänge sehen und verstehen! Das ich schlussendlich bei mir selbst landete war noch das sogenannte I-Tüpfelchen.
Wir sagen wir arbeiten ganzheitlich und man kann die Seele nicht von dem Körper trennen und dennoch wird es uns so beigebracht und größtenteils praktiziert. Sowohl im Humanbereich als auch bei den Tieren. Wie kann so etwas offensichtliches so im Blickfeld verschwinden? Innerlich wusste ich immer, das noch ein Puzzlestück fehlt. Nun wurde ich genau auf dieses Puzzlestück gestoßen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie Dankbar ich dafür bin!!
Der Weg zur Ursache führt in die Tiefe und dies hast du uns so wundervoll aufgezeigt liebe Selina. Wahre Gesundheit kann nur im tiefsten inneren angestoßen werden. Heilen kann man nur selber. Therapeuten, Ärzte ect. können einen nur Begleiten. Ich als Erwachsene mit angeborenem vierfach Herzfehler kann davon ganze Arien singen.
Nach diesem Kurs hatte ich sofort eine andere Sicht auf die jeweiligen Pferde. Sprichwörtlich sehe ich nun Pferde „mit anderen Augen“ und kann besser, nachhaltiger und tiefgreifender Helfen. Es bereicherd meine Tellington TTouch® Arbeit ungemein.
Ich danke dir für deine Klarheit, deine Menschlichkeit, deine Intuition und dein Einfühlungsvermögen. Und deinen Mut diese Arbeit mit uns zu teilen.
Ich kann jedem Therapeuten, Pferdebesitzer, Interessierten die Arbeit und die Kurse von Selina nur wärmstens empfehlen.
Ich wünsche mir das diese Art der Herangehensweise für alle Therapeuten, Ärzte ect. Standard wird und das es weite Kreise zieht.

Von Herzen Danke Susi und die Ex-Rennpferde

 

 

 


 

Erfahrungsbericht Workshop Mai 2019 Von Equisani

Wow, was war das für ein bereicherndes Wochenende! Der Kurs bei Selina Dörling hat mich tief in das Thema Traumatherapie blicken lassen. Ganz unerwartet waren die Pferde dabei unsere größten Lehrer! Eine Stute hat sich nach der Behandlung sogar hingelegt und uns an der Verarbeitung ihres Traumas teilhaben lassen. Dieser Moment war Gänsehaut pur! Danach stand sie auf und war in völliger Entspannung. Einfach unbeschreiblich!
Vielen Dank an alle, die dieses Wochenende so unvergesslich gemacht haben!

Sascha Nicole Quisenberry

 

https://www.equisani.de/


Workshop Visionäre Pferdeosteopathie – Traumabehandlung

20.05.2019
Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück, zum wiederholten Mal am Workshop
VISIONÄRE PFERDEOSTEOPATHIE
teilzunehmen .

Was daran ist visionär?
Es geht um Trauma und Stressbewältigung, die sich in körperlichen Beschwerden unserer Pferde äußern.
Sei es Kastrationstrauma, Geburtstrauma, Traumen nach Unfall, Hänger, Operationen oder,oder,oder.
Aus ganz Deutschland sind Osteopathen zusammengekommen, um den Worten und praktischen Anleitungen Selina Darlings zu lauschen.
Ich habe dabei nicht nur großartige Eindrücke und Fähigkeiten erworben, sondern habe auch unglaublich tolle Menschen getroffen und wunderbare Gespräche geführt.
Wir alle sind übervoll mit Glücksgefühlen und dankbar für das Erlebte. Ich werde berichten, welche Dinge mir auf diesem Wege noch begegnen werden!

Kerstin Hurtig

https://www.pferdeosteopathie-hurtig.de/wissen-to-go/?fbclid=IwAR1IEHPPCFWqPRyr0zblGDQSXBXCuutns2IgQS3lcKoju6GdYMtpa1JWV0c

 


Erfahrungsbericht Workshop “ Visionäre Pferdeosteopathie „

Workshop “ Visionäre Pferdeosteopathie“ mit Selina Dörling

In den letzten Jahren war ich auf vielen Fortbildungen, Seminaren und Workshops. Oft bin ich euphorisch losgefahren und einiges hat meinen Erwartungen entsprochen, jedoch war ich auch sehr häufig schwer enttäuscht. Mal lag es an den Dozenten, mal am Veranstaltungsort, an Teilnehmern, die mehr Aufmerksamkeit brauchten als sie dem Dozenten entgegenbrachten oder auch am nicht passendem Preisleistungsverhältnis zum Gebotenem.
Ganz anders war es auf dem Workshop “ Visionäre Pferdeosteopathie“ mit Selina Dörling auf der wunderschönen Reitanlage Luhetal von Steffi Meyer und Ihrem Mann. Hier stimmte einfach alles! Angefangen vom herzlichen Begrüßen der Teilnehmer, einer Führung durch eine super gepflegte gut durchdachte Reitanlage, interessierten und rücksichtsvollen Teilnehmern, guter Organisation und natürlich einem supertollem Workshop mit einer megatollen Dozentin!
Ich habe an diesem Tag mehr Antworten bekommen als ich Fragen hatte und habe viel zum Nachdenken mit nach Hause bekommen , sei es Gedanken über COPD, Clickern, Hufkrebs, Magenprobleme, kompensatorisch aufgebaute Muskulatur, Schuldgefühle und natürlich das alles beherrschende Thema Trauma. Vieles hat mich in meiner Arbeit bestärkt und bestätigt und lässt mich nun noch weiter meinen Weg gehen. Dafür bin ich Selina sehr dankbar! Ihre Art der Arbeit unterscheidet sich sehr von der meist gelehrten „ Pferdeosteopathie“ in Deutschlands Schulen und überzeugt durch ihre klaren Ergebnisse! Eigentlich müssten Ihre Kurse Pflicht für alle Pferdeosteotherapeuten werden!

Danke Selina für Deine klaren Worte, dass Du uns an Deinem Wissen teilhaben lässt, Deine wunderbare Arbeit und , dass Du uns zum Nachdenken gebracht hast!

Anja Bicker

 


 

Liebe Selina,

ich wollte mich nochmal, auch im Namen meiner Stute Diamond bei dir bedanken !

Deine Arbeit hat mich wirklich beeindruckt, als ich sie aus der Box holte konntest du direkt ein sehr unruhiges Pferd sehen, was sich sichtlich nicht wohlfühlte und mit sich selbst einfach nicht mehr richtig zurecht kam.

Und ich mit ihr auch nicht, weil ich wirklich das Gefühl hatte meine Mädchen nicht mehr wieder zuerkennen.

Super schnell konntest du sie direkt einschätzen und hast sie behandelt, schon nach kurzer Zeit hat man ganz deutlich ihre Reaktionen gesehen, wir konnten streifen auf dem Fell sehen, sie schnaubte, wälze sich und kam immer wieder auf mich zu, was unglaublich schön war, weil ich endlich wieder das Gefühl hatte sie wiederzukennen und vor allem das es ihr endlich wieder besser geht. Ich bin unglaublich gespannt wie sie sich jetzt weiterentwickeln kann durch deine Hilfe und bin dir dafür unglaublich dankbar !

Fühl dich gedrückt

Virginia & Diamond


Liebe Selina,

auch ich möchte dir gerne ein kleines Feedback nach deiner Behandlung von unseren drei Pferden geben.
Gefunden habe ich dich zufällig über einen Bericht von dir zum Thema Kastrationstraumata bei Facebook.

Nach einem sehr netten telefonischen Gespräch stand sehr schnell klar, mit welchen beiden Pferden wir bei dir in Hamburg die Aufwartung machen werden.

Mein Eduardo war als erstes dran. Nachdem du mir gleich erklärt hattest, dass die kleinen „Dreckklumpen“, die er immer und schon seit Jahren an den Ohrfransen kleben hat und er sich äußerst ungern weg machen lässt nur ein Zeichen dafür sind, dass er über die Ohren entgiftet, ging es an den Rumpf von Ihm und dein erster Kommentar: „Uhi…er ist ganz schön übersäuert im Magen, das ist nicht gut“, hat sich sehr stark bei mir eingebrannt.

Wir haben schon einige Jahre vorher Magenprobleme gehabt und ich dachte eigentlich, dass wir es gut im Griff hatten. Dem war aber nicht so. Auch sein vermeidlich stark ausgeprägter und gut trainierter Bauchmuskel war mehr Schein als Sein und nicht echt. Dies konnte ich vor allem danach zuhause merken, da Eduardo sich beim Reiten auf einmal wie ein frisch angerittenes Pferd aufrollte und nicht mehr lange selbst halten konnte. Also hieß es erst einmal richtigen Bauchmuskel aufbauen.

Auch im hinteren Bereich war nicht alles in Ordnung. Eduardo war durch die Kastration im eigenen Körper komplett von hinten und vorne von einander „getrennt“. Dies war schon oft mein Gefühl beim Reiten im Galopp gewesen. Es fühlte sich immer an, als ob er vorne und hinten nicht zusammen gehören würde und dazwischen ist nichts. Nach der Behandlung sah er in der gesamten Körperhaltung und vom Auge her ganz anders aus. Viel mehr Ausdruck in der gesamten Haltung, eine schöne entspannte Rückenpartie und einen Bewegungsdrang, den er auch gleich zum Ausdruck gebracht hat .

Dann war Willi dran. Das erste, was du gleich bei ihm feststellen musstest, waren seine Kopfschmerzen und die starke Verspannung im Kiefergelenk. Schon seit Jahren macht er immer beim Trensen äußerst merkwürdige Verrenkungen mit dem Unterkiefer, eigentlich nur ein hilfloser Versuch sich selber zu renken und die Schmerzen weg zu bekommen. Auch Willi war im Magenbereich leicht übersäuert, aber nicht so schlimm wie bei Eduardo. Nach der Behandlung seines Kastrationstraumata sah auch Willi komplett verändert aus. Dies konnte man bei ihm vor allem an dem Ausdruck seiner Augen sehen. Vor der Behandlung wirkte er immer sehr schläfrig und matt im Auge, danach wie ausgewechselt…Wach, bei der Sache und ein wunderschönes Strahlen.
Die Warnung, die du uns mitgegeben hattest, dass die Jungs etwas wild und hengstig werden könnten nach der Behandlung, war leicht untertrieben. Willi wurde zu einem „kleinen“ Monster und Eduardo hat nach der Ankunft zuhause erst mal die Sau auf der Weide raus gelassen.

Nach 12 Wochen sollten die beiden noch mal eine Nachbehandlung bekommen und dies war eine gute Gelegenheit dies mit einer Behandlung von unserer Stute Hilde zu verbinden, die 2017 ihr erstes Fohlen bekommen hatte.

Sie ist damals erst nach dem vierten Versuch tragend geworden und im Sommer 2017 mit Fohlen bei Fuß haben wir es nach dem dritten Versuch aufgegeben sie erneut tragend zu bekommen. Irgendetwas stimmte da einfach nicht.

Deine Hände fanden gleich die richtige Stelle und die Lösung des Problems war die Behandlung ihres Dickdarms, der sehr prominent war und dadurch die Geschlechtsorgane abdrücken oder verdrängen kann. Auch ihr Euter war noch etwas geschwollen, obwohl das Absetzen schon ein halbes Jahr her war.
Das Ergebnis deiner Behandlung von Hilde konnte man nicht nur direkt danach sehen, sondern auch anderthalb Monate später auf dem Ultraschallgerät unserer Tierärztin. Hilde war gleich nach dem ersten Versuch tragend!!!

Ich kann nur sagen, dass ich froh und dankbar bin, die Entscheidung getroffen zu haben dich anzurufen und um Rat zu fragen, denn auch die Fütterung habe ich auf dein Anraten hin nach dem Motto „Back to the roots“ komplett umgestellt und siehe da Eduardo hat seit Anfang des Jahres keine Dreckklumpen mehr an den Ohrfransen, die Kauschläge von allen dreien haben sich deutlich erhöht und sie sind im gesamten fressverhalten viel ruhiger und entspannter geworden, da sie keinen unnatürlichen Zuckerpegel mehr intus haben.
Wir danken dir sehr für deine „Magic Hands“ uns freuen uns sehr, wenn wir dich das nächste Mal sehen werden. Vielleicht ja schon nächstes Jahr, wenn Hildes Fohlen hoffentlich gesund zur Welt gekommen ist.

Alles Liebe wünschen dir Bjorn, Anna, Eduardo, Willi und Hilde


Ich dachte ich gebe dir Mal ein kurzes Tosca Feedback, nur falls es dich interessiert!
Sie hat beim ersten reiten tatsächlich etwas abgehustet, sie ist flotter, bewegungsfreudiger in allen Gangarten unterwegs.
Sie ist viel wacher, sie setzt viel weniger äppel und kein kotwasser mehr ab. Nur auf die Rosse warte ich noch 🤷 insgesamt habe ich aber das Gefühl, das ich mein pferd erstmal neu kennenlernen muss.

Es ist so toll und ich danke dir von ganzem Herzen !

 

 


 

Erfahrungsbericht Workshop.

Ich war kürzlich bei dir auf dem Kurs für „Viszerale Osteopathie“ / Visionäre Pferdeosteopathie auf
der Anlage von Christin Stark-Bettaque.
Obwohl ich ja nur je einen halben Tag mitgemacht habe, wollte ich dir
gerne einmal ein Feedback schreiben.
Ich fand das super spannend und kann viel am Pferd umsetzen. Im Kurs
selber konnte ich mir einiges nicht gut in der Praxis als umsetzbar
vorstellen, aber ich muss sagen, damit zu arbeiten bringt die
Behandlungen auf eine ganz andere Ebene. Ich habe ja so schon immer viel
gefühlt oder Informationen bekommen, damit empfinde ich die Behandlungen
aber noch intensiver. Vorallem, wenn ich sehe, was das am Pferd bewirkt
und wie die Pferde reagieren. Ich hatte nun seit deinem Kurs mehrere und
da war keiner, der nicht positiv reagiert hat bzw. auf die Behandlung
angesprochen hat.

Pferdetherapien & Reitcoaching
Uta Altenburg

http://www.utaaltenburg.de/


Workshop “ Visionäre Pferdeosteopathie“

Ein Erfahrungsbericht von Lina Peukert .

Traumaarbeit & Behandlung mit „Amigo“, rumän. Sportpferd 14 Jahre

Eine Woche nach dem Workshop „Visionäre Pferdeosteopathie“ mit Selina Dörling, bei dem sich für mich viele Einzelteile der Osteopathie zu einem Gesamtbild zusammengefügt haben, bekomme ich den Parade-Patienten für die Trauma-Behandlung.
Ein 14jähriges Sportpferd, aufgewachsen in Rumänien, mit 5 Jahren spät gelegt und ein riesiges Brandzeichen mitten auf dem Rücken. Autsch! Seit Oktober 2017 ist das Pferd bei seiner neuen Besitzerin. Aktueller Stand: Das Nervenkostüm des Pferdes ist ziemlich dünn, es wird auf Magengeschwüre behandelt und es verhält sich extrem ungeduldig, steigt und geht durch.
Vorbericht der Besitzerin: „Als Amigo am 2. Oktober 2017 in meinen Besitz kam war ich der glücklichste Mensch, der Traum vom eigenen Pferd wurde für mich nach 19 Jahren war. Leider merkte ich nach ein paar Monaten dass er mich nicht ernst nahm und so fing er an mich umzugallopieren und anzusteigen.

Viele in meinem Umfeld meinten damals zu mir, gib dieses Pferd her, denn er sei gemeingefährlich. Für mich war klar ich werde kämpfen und ihn nicht einfach so gehen lassen. Schnell wurde mir bewusst ich benötige dringend professionelle Hilfe, denn zu diesem Zeitpunkt war die Arbeit mit Amigo für mich lebensgefährlich.
Ich habe lange gesucht, doch die Suche hatte sich gelohnt und ich traf auf die Pferdetrainerin Anne Hartwig. Sie hat Amigo gezeigt dass es auch reiten am ‚langen Zügel‘ oder bodenarbeit gibt. Amigo ist mittlerweile ein absolutes Traumpferd!
Mit viel Geduld, Disziplin, Leidenschaft, Liebe und doch auch manchmal ein paar Tränen haben wir es geschafft!“
„Osteopathischer“ Behandlungsgrund: (Ich schreibe das in Gänsefüßchen, da oft der eigentliche „Grund“ gar nicht das Hauptproblem ist. Sondern nur ein Anzeichen bzw. eine Äußerung des Pferdes für andere Probleme.) Probleme mit dem rechten Hinterbein (auch beim Hufegeben); sehr nervös unter dem Reiter; tut sich schwer beim Angaloppieren an der Longe.
Mein erster Eindruck als ich das Pferd vorgestellt bekomme: ein „Riesenbaby“, also ein kindlicher Geist in einem großen Körper, den es noch nicht beherrscht und einige Traumata, die noch nicht verarbeitet werden konnten.

Das Offensichtlichste davon liegt mitten in der Sattellage: 4 große Ziffern sind mitten im Rücken (rechte Seite) eingebrannt… (Warum tut man sowas???) Das Pferd kommt aus der Box und ist sofort „an“. Der Wallach kann nicht ruhig stehen, schnappt und schlägt nervös nach jeder Fliege. Sein Gangbild kann man als „Prinzessinnengang“ beschreiben. Würde man eine Linie auf den Boden malen, liefe er mit allen vier Hufen auf dieser Geraden… hinten zehenweit, vorne einigermaßen gerade, aber vorne wie hinten bodeneng. Exzellentes Laufsteg-Talent, aber weniger geeignet für ein Sportpferd.
Die Behandlung: Es dauert ein klein wenig, dann beruhigt sich Amigo unter den ersten Craniosacralen Handgriffen und kommt trotz der umherschwirrenden Fliegen etwas zur Ruhe. Das Pferd wird während meiner Behandlung nicht angebunden, sondern darf sich am Strick frei bewegen und äußern. Er schlägt viel mit dem Kopf und tippelt herum.

Wahrnehmung – Kontakt mit den Händen wie mit dem Herzen: Für mich als Therapeut beginnt eine Reise durch den Körper und die Gefühlswelt des Pferdes. Gelingt es mir dem roten Faden, den mir das Tier vorgibt zu folgen, können wir gemeinsam bisher Erlebtes aufarbeiten. Man lädt den Patienten dazu ein durch ein Nachahmen oder Nachempfinden, z.B. von den Bewegungen während eines Sturzes, den immer noch vorhandenen Schock aufzuspüren. Finden wir ihn, darf er sich auflösen. Diese Technik nennt sich in Fachkreisen „Unwinding“ (Entwirrung).
Körperlich geschieht dies, indem das Pferd selbst anfängt sich zu bewegen. Natürlich schlägt es jetzt keinen Purzelbaum, wenn es um ein Sturztrauma geht. Aber es fängt möglicherweise an, Hals und Kopf seltsam zu verdrehen, zu bewegen und zu strecken. Damit lösen sich die im Schock erstarrten Zellerinnerungen.

Ebenso können sich Emotionen lösen wie Angst (Was empfindet ein Pferd, wenn es ein Brandzeichen gesetzt bekommt?), Frust, Wut, usw. Da Pferde Fluchttiere sind, können sie solch starke Emotionen (natürlich auch positive wie Freude) nur über Bewegung ausdrücken. Wird dies verhindert, entsteht und bleibt Schock! Pferde haben kaum bis keine Schmerzlaute. Ihre Ausdrucksform für Emotionen sind Bewegung und Körpersprache.
Bei der Behandlung von Amigo sind wir recht schnell auf einer Reise in seine Vergangenheit. Was genau passiert ist, wissen wir natürlich nicht. Vermutungen tauchen auf und die dazugehörigen Gefühle und Bilder. Zum Aufbrennen dieser riesigen Zahlen auf seinem Rücken, gibt es sicher eine unschöne Geschichte. Pferde werden dazu an den Beinen gefesselt und umgeworfen… was für ein Schock in Verbindung mit dem Schmerz.

Am Kopf ist Amigo besonders scheu und seine Besitzerin berichtet mir, dass er Angst hat vor Männern. Gründe dafür kann man wieder nur vermuten. Wir nehmen es zur Kenntnis. Während der Behandlung gebe ich Amigo die Möglichkeit bisher unterdrückte Gefühle zu zeigen. In der Regel fallen sie jetzt viel schwächer aus als ursprünglich. Jedoch hilft es dem Pferd ungemein sich damit Ausdruck zu verschaffen und „gesehen zu werden“. Bei der Behandlung am Kopf ist er zuerst scheu, dann bemerkt er die Veränderung und dann darf er „seine Meinung“ dazu sagen. Er nimmt den Kopf sehr hoch, setzt zum steigen an und wir lassen ihn gewähren. Vor allen Dingen bestrafen wir ihn nicht dafür. Es ist nicht gegen uns gerichtet. Es ist seine Art dieses Trauma zu verarbeiten.
Nach der Aufruhr kommt die Entspannung. Amigo steht mit gesenktem Kopf neben mir. Schnaubt ab. Noch einmal behandel ich mit sanften Griffen seinen Gesichtsschädel. Es lösen sich Sekrete, die Nase tropft, er schnaubt und hustet einmal ab. Bravo!

Es geht weiter mit dem Kastrationstrauma und der Beckenmuskulatur. Auch hier darf das Pferd das tun, was es während der Operation nicht konnte, sich Ausdruck verschaffen: er zieht das Hinterbein an, kickt leicht nach hinten und löst die aufgestaute Energie. Dabei wird er insgesamt immer entspannter, die Atmung vertieft sich und sein ganzes Wesen bekommt einen ganz anderen, selbstbewussteren Ausdruck. Zufriedenheit. Anerkennung. Persönlichkeit.

Der Höhepunkt der Behandlung scheint erreicht als ich am Thorax Hand anlege und sich mit einem Mal das gesamte Fell aufstellt. Wir erinnern uns an das große Brandzeichen auf der rechten Rückenhälfte. „Amigo“ stehen im wahrsten Sinn des Wortes die Haare zu Berge! Das Nervensystem entlädt sich und man kann zuschauen wie sich sein gesamter Körper verändert. Die Bauchlinie entspannt sich, der Rücken kommt hoch, das Pferd wird länger und größer. Ein wunderbarer Moment. Wir halten alle drei inne und staunen. <3 Wunderwerk Natur bei der Arbeit…
Die Behandlung hat circa 60min gedauert. Meistens vergesse ich die Zeit dabei. Zum Schluss und auch zwischendurch führen wir „Amigo“ ein paar Schritte und beobachten, was sich verändert hat. Sein Gang ist jetzt viel raumgreifender. Er steht da „wie ein Mann“, nicht mehr wie eine Prinzessin.  Und wir haben jetzt bei der Hinterhand eine richtig aktive, caudale Stützbeinphase (Schubphase)! Vorher gab es diese gar nicht.

Zum Schluss schaue ich mir explizit sein rechtes Hinterbein an. Nimmt man es zum Hufe kratzen auf, zieht er es sofort hoch und es sieht aus wie wenn ein Hund sein Bein hebt. Nun gilt es dem Pferd bewusst zu machen, dass er jetzt auch anders könnte… Bewegungsmuster bleiben häufig lange gespeichert. Sind sie körperlich gelöst, muss auch der Geist noch umgeschult werden. Also nehme ich zuerst seine „gesunde“ Seite auf. Das klappt prima. Dann frage ich nochmal das schwierige Bein an und siehe da. Es klappt, etwas zögerlich, aber er kann es. Hier gilt es in den kommenden Tagen weiter zu üben und neu zu lernen. Er kann es, aber er weiß noch nicht, dass er es kann!

Für heute sei es genug. Die Behandlung war sehr intensiv und erfahrungsgemäß braucht der Körper 8-12 Wochen für weitere Umbauprozesse. Direkt nach der Behandlung sollten dem Pferd mindesten 2-3 Tage „Ruhe“ gegönnt werden. Wobei damit keinesfalls Boxenruhe gemeint ist. Freie Bewegung auf der Koppel, beim Spazieren oder in der Halle sind unbedingt erwünscht. Nur so können sich die angestoßenen Veränderungen im Organismus weiterentwickeln. Leben ist Bewegung!
Synthese Pferd „Amigo“: Viele Baustellen und „alte Geschichten“, die zu einem sehr überreizten Nervenkostüm geführt haben. Viel körperlicher und seelischer Stress, der sich im Magen niederschlägt (Magengeschwür, Übersäuerung, Darmproblematik, Immunsystem). Seine späte Kastration und sein Leben als Junghengst und der „plötzliche“ Übergang in das Sportpferdeleben, haben deutliche Spuren hinterlassen.

Vieles konnten wir in der Behandlung harmonisieren. Weiteres wird sich in der Folgezeit entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Besitzerin, dem Tierarzt und der Pferdetrainerin kann ein Gesamtkonzept erstellt werden, in dem Amigo der Weg offen steht zu einem gesunden Pferdeleben. Über eine Futterumstellung wird weiter an einer gesunden Darmflora und einem intakten Verdauungsapparat gearbeitet. Grundsolides Training wird ihm helfen seine neu gewonnene Bewegungsfreiheit muskulär zu stabilisieren.
Ob und wann eine zweite Behandlung angebracht ist, werden wir abwarten. Amigo bekommt nun erst einmal mindestens 8 Wochen Entwicklungszeit.
Feedback der Besitzerin am Tag nach der Behandlung: „Allen im Stall ist sein veränderter Rücken aufgefallen. Leider wird das mit dem Bein (beim Hufe geben) noch nicht besser.“ (Anmerkung Lina: Ich denke, hier braucht es ein aktives Umlernen. Das dauert einige Zeit. Üben, üben, üben.)

Feedback von der Pferdetrainerin (erstes Training 3 Tage nach der Behandlung): „Amigo geht es gut, er war ein bisschen vorsichtig und bedacht unterwegs, ging aber sehr schön und flüssig.“
Herzlichen Dank an alle, die bis hierher durchgehalten haben. Ich hoffe, ihr konntet einen Eindruck von den tollen Möglichkeiten einer ganzheitlichen, osteopathischen Behandlung bekommen. Und vielleicht auch ein paar neue Denkanstöße und Ideen für die kausalen Zusammenhänge von „pferdischen Unarten“ und den eigentlichen Ursachen.

Feedback speziell zum Kurs für Therapeuten „Visionäre Pferdeosteopathie“ von und mit Selina Dörling:

Ein großes Dankeschön an meine Kollegin Selina Dörling, die mir mit ihrem Kurs für Therapeuten „Visionäre Pferdeosteopathie“ zu einem tieferen Verständnis der Osteopathie verholfen hat. Die Essenz des Kurses ist es bei jeder Behandlung das Pferd als Ganzes zu betrachten und sich nicht zu schnell in den Details zu verlieren. Für ausgebildete Therapeuten sind die Techniken direkt anwendbar und bereichern die tägliche Arbeit ungemein.

Für mich haben sich in dem Kurs viele neue Zusammenhänge und Verknüpfungen ergeben aus Bereichen, die ich vorher zwar schon kannte und auch singulär angewandt habe, aber die jetzt wirklich ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Ein ost vernachlässigtes gebiet sind dabei die viszerale Osteopathie und der emotionale Zustand eines Pferdes.
Ein Grundsatz in der Arbeit nach Selina Dörlings Konzept: es werden immer die drei Einheiten Kopf, Thorax und Becken behandelt, um Körper und Geist wieder in Harmonie zu bringen. Bei der Behandlung der verschiedenen Bereiche (Kastrationstrauma, Becken, Thorax und Cranium (Kopf)), können sich emotionale und körperliche Spannungen auflösen. Findet man den richtigen Zugang zum Pferd ist die Hauptfrage nicht „Wo ist das Problem?“, sondern eher „Wo versteckt sich deine Gesundheit, deine Lebenskraft?, Wo wird sie blockiert und wie können wir sie freilegen?“
Merke: jeder Organismus heilt sich selbst! Ein Therapeut hilft, Angestautes aufzulösen und die natürlichen Prozesse im Organismus wieder in Schwung zu bringen. Gelingt es die „Kanäle“ wieder zu öffnen, tritt man einen Schritt zurück, bedankt sich und lässt der Natur ihren Lauf.

So macht arbeiten Spaß! Und man lernt sein Leben lang dazu. Mit jedem Pferd. Mit jeder Behandlung. Mit jeder Begegnung auf Augenhöhe.
von Herzen „Danke“
Lina Peuckert

https://lina-peuckert.de/


Atmung ist Leben .

Liebe Selina,

herzlichen Dank für die effektive Behandlung unser Stute Snowflake!

Es ist für uns ein kleines Wunder, dass sie nun wieder richtig durchatmen kann!

Snowflake ist vor sieben Jahren zu uns gekommen und hatte damals schon eine chronische Bronchitis, die von mehreren Tierärzten zunächst als mittelgradig später als hochgradig eingestuft wurde.

Trotz Haltungsanpassung mit bedampftem Heu, Verzicht auf Stroh, Bewegung, guter Luft und Offenstall kam es bisher zu keinem wirklichen Durchbruch.

Der Tierarzt verabreichte ihr immer wieder Schleimlöser, Bronchienerweiterer und Cortison, welches wir ihr natürlich nur im Notfall geben wollten. Aber diese Notfälle gab es immer mal wieder, besonders bei extremer Trockenheit und Hitze. Snowflake hatte extreme Bauchatmung und es gab Zeiten, in denen sie so gepumpt hat, dass wir fürchterliche Angst um sie hatten.

Wir haben ihren Darm saniert, ihren Stoffwechsel stabilisiert und täglich mit Natriumchlorid inhaliert.

Das brachte etwas Verbesserung in die Atmung unserer 14 jährigen Stute. Doch ein einschneidendes Erlebnis war die osteopathische Behandlung durch Dich.

Es war für alle Beteiligten verblüffend zu sehen, wie ein Luftzug durch das ganze Pferd ging! Sie wurde etwas schmaler und bekam andere Proportionen. Bis heute – einige Wochen später – haben wir das Gefühl, dass es dem Pferd täglich besser geht.
Sie atmet entspannt, hustet nicht mehr und ihre Lunge ist beim Abhören total unauffällig. Es wäre ein Traum, wenn das so bleiben könnte!

Wir sind schon gespannt auf die Nachbehandlung, die ja dann 12 Wochen nach der Erstbehandlung erfolgt.

Anbei ein paar Fotos – vorher und nachher.

Liebe Grüße
Christin

Vor der Behandlung : Juni 2018

Nach der Behandlung : Oktober 2018

 


 

Die Zeit heilt keine Wunden .

Vor nunmehr 5 Wochen war ich mit meinem 13 jährigen QH-Wallach bei Selina.
Vorab muss ich kurz seinen „Leidensweg“ erzählen.

Als ich ihn bekam war er noch keine 2 Jahre alt und noch Hengst.
Ich habe ihn im Frühjahr angeschaut …mit mächtig viel Winterfell auf dem Buckel.
Man konnte aber schon sehen, dass da ein ganz hübsches Bübchen unter versteckt ist.
Seine Bewegungen waren katzengleich und ich war ganz hin und weg – in der Fohlenbewertung hat er für sein Gangwerk/Bewegung eine 8,2 bekommen – also sehr gut.
Als ich ihn dann bekam war er kastriert – wie abgesprochen …..und seitdem habe ich ihn leider nie wieder so laufen sehen wie als ich ihn gekauft habe.
Er hatte dann am Anfang bei mir gleich erst einmal viel Pech – eine Verletzung am Bein, eine Kolik und Probleme mit den Kniebändern – naja großer Mist aber alles wieder verheilt/zurecht gewachsen.
Das einzige was leider nicht zurück kam waren seine geschmeidigen Bewegungen…irgendwie lief er eher wie eine Ziehkarre statt wie eine Schubkarre – also mit anderen Worten er hat seine Kraft nicht aus der Hinterhand geholt – wie sich das eigentlich gehört! (für mich sah es aus als hätte er in die Hose gemacht wenn er lief !!!!)
Leider wollte mir das niemand glauben – alle sagten „er läuft doch gut“ – nein – er lief nicht gut….in meinen Augen nicht!
Ich hatte auch zig Osteopathen im Laufe der Jahre dran – immer das gleiche Lied: Halswirbel und Kreuzdarmbein eingerenkt….verflixte Axt … das konnte doch nicht möglich sein, das immer wieder dasselbe eingerenkt wurde ….ich konnte es nicht verstehen …es konnte mir aber auch niemand so richtig erklären: …mmmh…ja…das ist halt so….wenn die sich wälzen oder toben dann verrenken die sich halt!!!!
Naja, was bleibt einem halt übrig ….man muss es halt nehmen wie es ist….auch wenn es schwer fällt.
Aber ich wäre ja nicht ich wenn ich aufgeben würde nach Lösungen zu forschen und da ergab sich durch Zufall ein Gespräch mit einer Hufpflegerin über das Gangbild meines Pferdes.
Geduldig hörte sie sich unsere Geschichte an und meinte dann am Schluss ob ich schon mal etwas von einem Kastrations-Trauma gehört hätte.
Wie Kastrations-Trauma ?????? Nö…hatte ich nicht (was es alles so gibt)
Sie meinte dann sie wüsste es auch nicht so genau aber das Pferd einer Freundin ihres Schwagers …….. :O) hatte das wohl auch mal und ich solle das doch mal googeln :O)
Gesagt/getan/gegoogelt und gefunden habe ich einen Bericht einer Frau die von Ihrem Pferd (meinem Pferd !!!!!) berichtete.
Nein, natürlich von ihrem Pferd …aber genaugenommen hätte sie auch von meinem Pferd berichten können …absolut identisches (Leidens)Bild.
Und dieses Pferd litt unter einem Kastrations-Trauma – sehr spannend :O)…die Hoffnung stieg.
Am Ende des Artikels schrieb sie das Selina Dörling ihr Pferd von seinem Kastrations-Trauma befreit hat und das sich ihr Pferd wieder normal bewegen würde und sich auch sonst sehr positiv entwickelte.
Nun gab es kein Halten mehr ….da musste ich hin und zwar zeitnah.
Ein kurzes Telefonat und ein Termin mit Selina abgesprochen und 3 Tage später waren wir in Holm/Pinneberg.
Selina hat mir versucht alles genau zu erklären und ich habe soweit auch alles verstanden …würde jetzt hier aber den Rahmen sprengen alles aufzuschreiben.
Fakt ist …Selina hat meinem Pferd sehr geholfen ….nach 5 Wochen kann ich sagen, dass er immer besser läuft und sich auch viel lieber bewegt …also von sich aus läuft und bockt. (ohne Reiter versteht sich)
Da er geschlagene 11 Jahre „mit angezogener Handbremse“ lief und daher auch seine komplette Muskulatur falsch beansprucht hat bedarf es natürlich einer ganzen Zeit bis sich seine Muskeln um/neu bilden/ stärken.
Aber ich sehe jetzt nach 5 Wochen schon eine DEUTLICHE Verbesserung in seinem ganzen Allgemeinbefinden und natürlich in seinen Bewegungen.
Aktuell ist seine Schwachstelle laut Selina noch sein Dickdarm/Niere weshalb er mit dem rechten Hinterbein noch immer etwas verzögert.
Aber ich bin voll überzeugt davon das wir das auch noch hinbekommen ……ich werde auf jeden Fall weiter berichten.
Ich hoffe ich konnte all denen die noch Zweifeln Mut machen diesen Weg zu gehen ……es lohnt sich :O))))

Mit reiterlichen Grüßen
Agnes Köhler und Tucker


 

Beziehung heilt.

Hallo liebe Selina,

mittlerweile sind gut zwei Monate vergangen als du bei mir und meinem Fuchswallach in Wemding warst (vielleicht kannst du dich noch erinnern – Headshaker, oftmals „steifer“ Hals und ziemliche sensible Großbaustelle).
Ich habe mich bislang noch nicht wirklich getraut ein Feedback zu schreiben und wollte mal abwarten wie es mit meinem Sorgenpferdchen so weitergeht und wie er sich entwickelt.

Was absolut auffallend ist seitdem du da warst und ich mega mega begeistert bin, ist, dass sich mein Wallach beim Übertreten tatsächlich in die Hand dehnt und den Rücken aufmacht. Hat es bis dato noch nie gegeben.
Er hat zwar immer brav die Hinterbeine gekreuzt, hat aber meistens nur seinen Kopf „hingehalten“ und sich im Rücken festgemacht.

Weiter ist positiv zu erwähnen, dass er endlich dabei ist zu lernen, sich reell von hinten nach vorne – in einer schönen (manchmal noch nicht ganz korrekten) Vorwärts-abwärts-Haltung – zu dehnen.
Das ist zwar nach wie vor eine Gradwanderung bei ihm und es fällt ihm oftmals sehr schwer, aber die Tatsache dass er es überhaupt lernt und auf dem richtigen Weg ist, ist für mich gerade der Grundstein.
Mein Wallach ist nicht mehr so wahnsinnig schnell „über der Uhr“ und kurz vorm explodieren, im Gegenteil, manchmal lässt er sich mittlerweile ganz schön bitten.
Ich versuche es ihm so angenehm wie möglich zu machen. Unter der Woche ist eher Spaßprogramm (ausreiten, spazieren etc.) angesagt oder einfach mal eine halbe Stunde übertreten im Schritt und am Wochenende wird ordentlich gearbeitet mit ordentlichem Unterricht.
Ich habe festgestellt, dass ich werktags immer wieder einfach zu sehr vom Alltagsstress überladen und gestresst bin und dann oftmals ungerecht zu ihm werde. Ich habe mir auch sehr zu Herzen genommen, mehr auf mein Pferd einzugehen, es zu schätzen und ihm zuzuhören.

Alles in allem muss ich trotzdem sagen – es geht stetig bergauf. Wir haben zwar immer wieder schlechte Tage (die zum Glück nicht mehr überwiegen), aber ich glaube ich kann mittlerweile besser damit umgehen und auf ihn eingehen. Dann wird da halt einfach nicht viel gearbeitet….
Ich hoffe allerdings, dass sich alles noch mehr festigen kann und bin schon auch der Meinung – wir brauchen dich unbedingt nochmal 🙂

Zuletzt noch der Oberhammer (den ich mich kaum traue zu schreiben):
Wir sind bislang noch so gut wie shakefrei….. ich trau es mich wirklich kaum aussprechen und warte täglich darauf, dass es wieder losgeht.
Die letzten zwei Jahre hat er bereits im Januar/Februar angefangen zu shaken und mein Pferd hat sich vom Gemütszustand ziemlich ins Negative verändert… aber toi toi toi – noch blieben wir verschont.

Ich hoffe ich kann den Guten noch weiter viel viel mehr aufbauen bis du hoffentlich im Sommer wieder zu uns kommst.

Alles liebe Verena.


 

Vertraue deiner Intuition.

Liebe Selina.
Wir waren ja vor über einem Monat bei dir mit unseren drei Fjordpferden. Es ist ne Menge passiert seitdem. Ich fange bei unserem Sorgenkind Casper an.
Casper ist 7 ½ Jahre alt und wurde mit 4 Jahren gelegt. Die Wunde heilte nicht ab. Ständig Endzündungen was mit Antibiotika nicht weg ging und dann stellte man eine Samenstrangfistel fest. Das bedeutete er wurde ca.2 Monate nach der Kastration nochmal operiert. Bei der OP war ich dabei und durfte zusehen. Es war sehr interessant. Casper wurde erstmal viel zu schnell wieder wach und stand viel zu früh wieder auf und knallte dann noch gegen die Wand. Er hat seitdem Probleme mit der Narbe. Es äußerte sich das er den Rücken nicht mehr aufwölbte und mit dem rechten Hinterbein nicht mehr unter den Schwerpunkt treten konnte. Schmerzen und Schiefheit rechts im Becken und vorne links die Schulter. Der Trab wurde immer schlechter. Es war für mich nicht schön zu sitzen und es tat mir dann immer so im Rücken weh. Er lief stümmelig und verlor ständig die Hinterhand und war ständig schief.

 

Immer wieder folgten Behandlungen, die nicht den gewünschten Erfolg brachten. Ich sprach ständig die Narbe an….ständig wurde mir gesagt die ist nicht so schlimm. Ich sah das anders. Das Schlimmste was sich dadurch entwickelte war seine Schreckempfindlichkeit. Er nahm alles anders wahr z.B. über die Ohren und Augen. Er war dann schnell panisch aber händelbar, schreckte oft zusammen. Das kannte ich von ihm nicht. Ich sprach das alles immer an bei der Chiropraktikerin und Osteopatin.
Casper wurde schon oft behandelt aber nicht so wie bei Selina Dörling. Es war immer anders.

 

Selina ich möchte dir Danken. Du hast mir mein Pferd zurück gegeben.

Nach drei Tagen nach der Behandlung saß ich wieder auf ihm mit Tränen in den Augen…natürlich vor Freude. Er hatte wieder seinen Trab wie vor der Kastration. Er trat mit dem rechten Hinterbein wieder unter den Schwerpunkt und seitdem verliert er auch seine Hinterhand nicht mehr. Er ist seitdem viel ausgeglichener und kaum noch schreckempfindlich. Seine Augen haben sich dadurch verändert und er nimmt alles anders war. An Stellen wo er sich vorher immer erschreckt hat blieb er stehen und schaute und merkte das da nichts mehr ist. Es ist so wahnsinnig zu beobachten wie er es selber anders war nimmt. Ich könnte noch so viel schreiben.

Nun kommt unsere Stute Angel. Sie ist 3 ½ Jahre und schon sehr erfolgreich bei den Zuchtschauen gewesen. Bei der Elitenstutenschau wurde sie Rassesiegerin. Sie hatte aber auch von Anfang an oft Probleme an den rechten Rippen beim putzen. Sie wurde beim Traben schlechter. Angaloppieren klappte rechts nicht mehr oder sie lief in den Stechtrab um anzugaloppieren…Bei der letzten Schau lief sie sehr kraftlos. Sie nahm auch nicht mehr so zu und sah so kantig aus. Hormonell war auch nicht alles im Lot laut Haaranalyse. Die sah nicht gut aus. Schlechte Werte….
Selina behandelte die Eierstöcke die nicht ordentlich waren und wie bei Casper das Zwerchfell und die inneren Organe die bei ihr nach rechts verschoben waren. Sie hatte auch schon einige Koliken. Kein Wunder wenn alles nicht an seinem Platz sitzt.

Bei ihr dauerte die Umstellung ein wenig. Nach drei Wochen konnte sie ohne Probleme rechts angaloppieren selbst aus dem Schritt. Echt toll. Sie nimmt wieder zu, sieht nicht mehr so kantig aus und läuft im Trab schwungvoll wie zu Anfang mit rundem Rücken. Der war vorher immer hohl was auch bemängelt wurde. Sie ist nur etwas zickiger und etwas schreckhafter geworden. Man muss dem aber Zeit geben. Im Januar gibt’s noch ein Kontrolltermin. Es ist so toll was sich verändert hat.

Nun kommt unser 27 Jähriger Wallach Kalle.
Mit seinen 18 Jahren holte ich ihn 2008 vom Schutzhof.
Er war ein Durchgänger. Linksgalopp immer schwierig und sehr steif. Bei ihm hörte der Rücken immer nach dem Wiederriss auf. Keine schöne Hinterhand. Er hat auch ein Melanom 6 cm unterhalb von seinem After. Wenn das nicht behandelt wurde, wurde es immer größer und ging auf. Es eiterte dann.
Nachdem wir nach der Behandlung zu Hause waren sah ich wie er den Rücken aufwölbte. Das habe ich zuvor bei ihm noch nie gesehen. Unglaublich. Er hatte Schwung in der Hinterhand. Sein Melanom wurde etwas kleiner und hat sich seitdem verbessert. Es wird nicht größer es heilt und das ohne Behandlung.

Es ist so Klasse. Ich bin so begeistert was Du verändert hast

DANKE LIEBE SELINA
Liebe Grüße Jeanne Vagt

 


 

Lösen von alten Traumata

Svenja Brauer

Um ein Pferd lange physisch und psychisch gesund zu erhalten gehört natürlich noch mehr als gutes Reiten dazu, man braucht noch etwa eine handvoll guter Therapeuten.

Heute hatten ich und meine Pferde das große Glück Selina Dörling kennen zu lernen, sie war bei uns und durfte ein mal alle meine 5 Schätze routinemäßig behandeln und es war beeindruckend wie viel sie bei jedem einzelnen gefunden und behandelt hat.

Viele Leute warten bis man den Bedarf einer Behandlung nicht mehr übersehen kann, dabei ist es viel sinnvoller im Vorfeld, wenn man eigentlich noch keinen großen Probleme hat mal zu schauen was zu finden ist.

So war es heute auch und es hat sich absolut gelohnt, bei jedem war einieges zu finden und zu lösen. Besonders beeindruckend fand ich, dass Selina sehr viele alte Traumata gelöst hat, sie ist sehr in die Tiefe gegangen und es waren krasse Veränderungen zu sehen bei jedem einzelnen. Ich finde es immer super spannend so viele Informationen über meine Pferde zu bekommen und sehr lehrreich fürs „Große Ganze“.

Mein Fachbereich ist ja die Ausbildung von Pferd und Mensch und da bin ich natürlich mit verantwortlich meine Schüler darauf aufmerksam zu machen wie wichtig solche Behandlungen sind. Außerdem ist es ja auch wichtig, dass ich einiege Therapeuten an meinen Pferden „testen“ kann um sie dann absolut guten Gewissens weiter zu empfehlen 🙂

Und zu guter Letzt, es sollte kein Luxus sein, sein Pferd mal eben so durchchecken bzw behandeln zu lassen sondern es ist Luxus ein Pferd haben zu dürfen! Außerdem verhindert man so schlimmere Erkrankungen und tut natürlich auch etwas für die eigene Sicherheit, denn Pferde mit Schmerzen können manchmal sehr gefährlich sein…

Also egal aus welcher Motivation, tut euch und euren Pferden den gefallen und verbessert die Gesundheit BEVOR Krankheit entstehen kann!

Svenja Brauer- Dressur im Sinne des Pferdes 


Nach der Behandlung veränderte sich das Gangbild

Wiebke

Ich durfte etwas erleben, was ich gern mit euch teilen möchte:

Meine 10 jährige Hündin war in keinem guten körperlichen Zustand was ihren kompletten Bewegungsapparat anbelangte. Sie ist normalerweise ein sehr aktiver und agiler Hund mit einem starken Bewegungsdrang. Nun lag sie aber seit einem Tag nur unter dem Küchentisch und konnte kaum mehr laufen vor Schmerzen. In meiner Verzweiflung kontaktierte ich Selina Dörling. Was nun während der Behandlung geschah ist schwer in „irdische“ Worte zu packen. Selina verband sich mit meiner Hündin durch ganz sanfte Berührungen mit den Händen und ertastete sofort die Ursache ihrer Beschwerden. Es folgte eine wirklich magische und äusserst sanfte Form der Behandlung, bei der alle Blockaden der Wirbelsäule beseitigt wurden. Und das wirklich unglaubliche war wie ruhig und entspannt meine Lilly unter der Behandlung war. Sie legte sich entspannt dabei hin, fühlte dieses Urvertrauen in Selinas Fähigkeiten. Bereits wenige Minuten nach der Behandlung konnte sie wieder aufstehen und das Gangbild veränderte sich komplett, man konnte beobachten wie sie sich wieder komplett neu ausrichtete. Selbst ihr Blick wurde auf einmal wieder klar und wach. Mir standen die Tränen in den Augen vor Freude. Anschliessend bekam ich noch wertvolle Tipps zur Nahrungsergänzung für die kommende Zeit. Und heute, einen Tag nach der Behandlung, hüpft meine Lilly wieder durch den Garten und steigt sogar wieder Treppen – unfassbar !!!! DAS war für mich mit Abstand die beste und wertvollste Behandlung die ich je erleben durfte. Ich verneige mich vor deiner Gabe Selina

 


Verdauungsprobleme bei Stute

Katrin Kassner

Vor gut 3 Wochen kam Selina zu meinen beiden Pferden. Die Rappstute hatte gravierende Stoffwechselprobleme, die auf schulmedizinische und Heilpraktiker-Behandlungen einfach nicht reagieren wollten. Schimmelchen rieb sich immer wieder den Kopf, ob an Menschen oder auch ranghöheren Pferden – völlig egal.

Bei der Rappstute stellte Selina Blockaden fest, die eine Korrektur des Stoffwechsels verhinderten, die Schimmelstute hatte chronische Kopfschmerzen und Schwierigkeiten mit der Verdauung.

Jetzt, 3 Wochen später, sind die Stoffwechselsymptome der Rappstute fast verschwunden, Schimmelchen war 3 Wochen mental abgetaucht und taucht jetzt langsam wieder auf. Meine Heilpraktikerin, die jetzt lange nur die Schwarze behandelt hatte, konnte das Verdauungsproblem der Schimmelstute durch Abdrücken der Meridiane bestätigen. Selina hat mir auch Zusatzfuttermittel empfohlen, die ich nun füttern werde, um dem I das Tüpfelchen aufzusetzen.

Der Rappstute „mußte“ ich versprechen, Selina noch einmal zu rufen. Ich bin sicher, daß dann die Stoffwechselprobleme völlig abklingen werden und auch die Schimmelstute die Reste ihrer Verdauuungsproblematik nicht mehr zeigen muß. Ich freue mich jetzt schon drauf! Termin ist schon gemacht!


 

Von Kopfschmerz, Magenschmerz und Kastrationstrauma beim Pferd

Anna Hochberg (ganzheitliches Kompetenzzentrum für Pferde)

Einen Tag unterwegs mit der Pferdeosteopathin Selina Dörling „Einen wunderschönen guten Morgen“ schallt es Sonntagmorgen um 10 Uhr durch den Wald. Eine offenherzige und fröhliche Selina steigt aus ihrem Auto aus und begrüßt mich mit einer herzlichen Umarmung. Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, an dem ich Selina zu ihren Kunden begleiten darf. Eins kann ich euch schon im Voraus sagen; Diese Frau hat´s drauf und es hat mir sehr viel Spaß gebracht und mich inspiriert.

Als erstes lernen wir einen 8-jährigen Spanier kennen, der wohl das schiefste Pferd ist, was ich je gesehen habe in meinen 25 Pferdejahren. Selina stellt sich zunächst ´nur´ neben das Pferd und guckt es sich an. Dann muss ihr der Wallach einmal im Schritt vor geführt werden, um den Bewegungsablauf zu erörtern. Hier werden die ersten Missstände im Knochen- und Muskelgerüst erkennbar. Wer nun eine Behandlung á la Tamme Hanken erwartet hat, hat weit gefehlt. Selina legt ihre Hände auf den Widerristbereich (Übergang Halswirbelsäule-Brustwirbelsäule) des Wallachs.Dieser wird unruhig und möchte weglaufen. Auch hier ist Selinas Reaktion anders als ich es zuvor kennengelernt habe. „Lass ihn, lass ihn“ sagt sie noch schnell bevor die Besitzerin ins Halfter greifen möchte.„Die Pferde sollen ihre Reaktion zeigen dürfen. Ich habe es schon erlebt, dass es so heftige Reaktionen gab, dass sich die Tiere direkt vor mir hingeschmissen haben, um sich zu wälzen.“ Dieser Bereich der Wirbelsäule wird dem Magen zugeordnet. Daraus kann Selina schließen, dass der Wallach Probleme mit dem Magen habe. Sie fragte die Besitzerin, ob der Spanier unter dem Sattel unter starker Anspannung des Halsfundamentes laufen würde und ob er andere veränderte Verhaltensweisen zeigt.

Die Besitzerin berichtete daraufhin, dass ihr Wallach in den letzten Wochen oft vor ihr wegläuft, wenn sie ihn von der Weide holen möchte und dass er tatsächlich sich schlecht loslassen könne beim Reiten im Halsansatz (Bereich Brustbein- Widerrist). Nach kurzer Zeit und ein paar Handgriffe später konnte der Spanier seinen Kopf endlich wieder in eine entspannte waagerechte Halsposition fallen lassen. Sein Gangbild war bereits jetzt deutlich verändert. „Gerade bei einem Pferd mit so viel Schiefe und Spannung können die Nachwirkungen einer solchen Behandlung auch noch Wochen später erkennbar werden“, erklärt Selina. „Heilung bedeutet durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit an die Ursache zu gelangen“! Selinas Grundsatz, der auch auf ihrer Homepage und in ihren Vorträgen immer wieder erwähnt wird. Ein Satz der dem eigentlichen Ursprung der echten Osteopathie sehr nahe kommt. Nichts mit renken, drücken, quetschen oder anderen brachialen Mitteln ist dort zu lesen, geschweige denn bei den echten Osteopathin zu erkennen in ihren Behandlungen. Dieser Grundsatz von Selina wird genauso erkennbar bei dem Tinkerwallach, den wir als nächstes besuchen.

Die gezielten Handgrifftechniken der Osteopathin, lassen den Wallach in kürzester Zeit in einen Tranceartigen Zustand „verschwinden“. Seine Nüstern zucken, sein Muskeltonus fällt sichtbar ab und er gähnt fast ununterbrochen. Hier wird auch für mich deutlich erkennbar, wie der Selbstheilungsprozess dieser Methode aktiviert wird im Körper und wie unterschiedlich die Pferde drauf reagieren. Immer wieder bittet Selina die Besitzerin des Tinkers, ihn im Schritt vor zu führen. „Vorsicht schön langsam, dem ist schwindelig“, warnt die zierliche Frau. Ja auch Pferden kann tatsächlich während/nach einer solchen Behandlung schwindelig werden. Gerade die Handgriffe am Kopf und im Nackenbereich (Craniobehandlung) führen zu einem sichtbar wankenden Schritt bei den Pferden. Ich bin erstaunt, der Wallach läuft tatsächlich als hätte er einen Schnaps zu viel „genommen“. Dies kommt, weil sich der Wallach zunächst fremd fühlt in seinem eigenen Körper.

„Dieses Körpergefühl muss sich neu in den Zellen speichern und erst dann kann sich der Körper den neuen Bewegungsabläufen hingeben“, erläutert Selina. Für das Laienauge kaum erkennbar welch große Wirkungen sich dahinter verbergen. Wie die Tiere all dies genau empfinden, bleibt schlussendlich jedoch offen. Gerade Kastrationstraumata im tiefen Beckenzwerchfell und Kopfschmerzen können durch eine solche Behandlung deutliche Linderung verschaffen für die Pferde. Die Auswirkungen von Kopfschmerzen bei Pferden sind sehr vielfältig und oft im gesamten Organismus spürbar: Headshaking, Zähneknirschen, Kopfschlagen (auch schon beim Aufhalftern +Trensen oder gar berühren des Kopfes), Beißen, Zunge hochziehen, Kopf ständig am Menschen oder an Gegenständen stoßen und/oder Schubbern. Ebenso sind die Kastrationstraumata, eine der häufigsten Störungsursachen bei Wallachen. Sie können zu blockierten Hinterhänden, mangelndem Untertritt, blockiertem Dickdarm und somit ebenfalls im ganzen System „Körper“ störend wirken. Bei dem letzten Pferd des Tages war eine besonders spannende Erklärung für mich zu bekommen von Selina. Der Wallach Lucky trat mit seinem rechten Hinterbein deutlich sichtbar rechts an seinem Bauch vorbei.

„Bei den meisten Pferden“, erklärt Selina, „ ist das rechte Hinterbein das Stützbein und nicht das Schubbein, weil der Dickdarm rechts auf Flankenhöhe liegt und das Bein gar nicht schiebend vorgreifen kann anatomisch. So ist es den Pferden eigentlich fast unmöglich jemals mit seinem rechten Hinterbein aktiv unter den Schwerpunkt auf dem Zirkel vorzugreifen (und natürlich in andern Bewegungen, in denen es zu erwarten wäre)“. Ich möchte zusätzlich noch ganz kurz von meiner Craniosacral- Behandlung bei Selina berichten, denn vllt. macht dies den Zustand, wie sich die Pferde danach fühlen können, etwas deutlicher. Selina ist noch in der Ausbildung zur visionären Cranio-Sacraltherapeutin für Menschen. Hier wird der Ursprung der Osteopathie gelehrt- nämlich den Geist und den Körper in Einklang zu bringen. Wir hatten uns für den darauffolgenden Tag bei Selina verabredet. Ich legte mich auf eine bequeme liege auf den Rücken und durfte mich entspannen. Selina legte lediglich ihre Hände von hinten an meinen Kopf da wo die Schädelplatten zusammenlaufen. Daraufhin, fühlte es sich in meinem Kopf an als würde mein Gehirn einen Spaghettisalat produzieren und alles wankte durch den Kopf. Kurz darauf begann mein Körper rechts und links abwechseln zu zucken und zu „Arbeiten“. Als Selinas Hände dann in Richtung Schläfen wanderten, kamen verschiedene Bilder hoch zu unschönen Ereignissen aus meinem Leben, sie waren da und wollten einfach nur kurzzeitig gesehen werden und verschwanden dann wieder. Mein Kopf versuchte durch ständiges Zucken und Wanken eine Mittelposition zu finden, was schier unmöglich schien in dem Moment. Als Selinas Hände sich dann Richtung Jochbeine bewegten, tat sich eine unglaubliche Weite vor meinem dritten Auge auf, welche ich sehr genießen konnte und ein ruhiger werden im Körper spürbar machte für mich. Als sie dann kurze Zeit später an meinem Sacralgelenk arbeitet, versuchten sich Kopf und Sacralgelenk in eine Parallele Verbindung zu bringen. Es fühlte sich an als würde eine Welle durch meinen Körper schwappen, die die Zellen versuchte neu zu „programmieren“ und meinen Körper neu auszurichten. Doch die eigentlich größte Erfahrung machte ich, als ich dann aufstehen durfte und in den darauffolgenden Tagen. Als ich mich von der Liege hinsetzte, erlebte ich einen Schwindel, den ich so zuvor noch nicht erlebt habe. Er war angenehm, hatte eine unglaubliche tiefe in meinem Körper und ich hatte einen Augenblick als ich mich im Spiegel ansah, der so entspannt und tief war, dass ich mich kurz vor mir selber erschrocken habe. Meine Gefühlswelt hätte nichts erschüttern können, so sehr war ich im Gleichklang mit mir und meiner „inneren Welle“. Im Gegensatz zu diesem Abend waren die darauffolgenden Tage eher geprägt von dem „nachschwappen der Welle“. Immer wieder triggerte der Schwindel meine tiefsten Tiefen in mir an und forderte mich auf mich mit diesen auseinander zu setzten. Es war eine Zeit der Einkehr und des „hinfühlens“, geprägt von Schmerzen im ganzen Körper die einem Muskelkater glichen. Mein Sacralgelenk schmerzte, als würde ich jeden Moment einen Hexenschuss bekommen. Auch heute noch, eine Woche nach der Behandlung lässt mein Körper mich immer wieder in einen Gleichklang kommen mit meinem Geist. Das zentrieren dieser zwei Körperegionen wird von Nils Sutherland (Begründer der Osteopathie) in einer wunderbar, liebevollen Notiz zusammengefasst: „Die Arbeit mit diesen Köpfchen glich dem ´Entfalten der Blätter einer Rosenblüte´. Sein Ziel war, ihnen die harmonische Form zurückzugeben, die sie vielleicht schon seit vorgeburtlicher Zeit nicht mehr gehabt hatten“

 

Ich denke so wird deutlich, wie es manchem Vierbeiner gehen kann nach einer Behandlung von den „Wunderhänden“ von Selina Dörling. Was für erfüllende Zwei Tage mit dir.

DANKE!


 

Veranstaltung zu Blockaden bei Pferden

Finja Reumann

Vergangenen Samstag zog es mich wieder zu der wunderschönen Anlage des Hof Ohanas.
Denn Heike hatte mal wieder eine sehr interessante Veranstaltung geplant:
Sechs Pferde sollten heute von Selina osteopathisch behandelt werden.
Bei dem Vorführen des ersten Pferdes hatte ich Bedenken, ob ich überhaupt die Dinge sehen können würde die bei Selina wie aus der Pistole geschossen kamen.
Doch durch ihre einprägsamen Erklärungen lernte ich viel besser den Bewegungsablauf des Pferdes zu lesen.
Auch durften wir uns bei den tollen Pferden von einigen Blockaden selbst überzeugen.
Das war wirklich Osteopathie zum anfassen und begreifen!
Nach nur wenigen Handgriffen konnte man deutliche Verbesserungen im Gangbild ausmachen.
Besonders gefallen hat mir, dass sie wirklich nach der Ursache sucht um das Problem zu bekämpfen (und nicht nur Symptome vorübergehend abstellt)…
Bisher habe ich tatsächlich gedacht und auch vermittelt bekommen das der Osteopath sich größtenteils um die Knochen kümmert….
Das die nicht der Fall ist und das aus genau diesem Grund häufig Blockaden an der selben Stelle wieder erscheinen, hat Selina mir endlich klar gemacht.
Sie wies auch daraufhin das der größte Teil aller Blockaden nicht vom Reiten herrühren sondern von schlechter Haltung und falscher Fütterung!
Ich danke dir Selina vielmals für das vermittelte Wissen, welches wir heutzutage unbedingt benötigen!
Ich denke gerade wir Pferdemenschen sollten aufhören immer den anderen die Schuld geben und uns selber mehr Wissen aneignen um besser selbst zu entscheiden und nicht um immer den „anderen“ blindlings zu folgen.

Mehr Informationen zu Finja Reumann unter www.lefi-westerntraining.de


Regeneration von Nerven

Biene

Hallo Freunde,
ich bin Lasse, 9 Jahre alt und ein gelungener Mischling. Seit ich mit Selina auf wundersame Weise Bekanntschaft gemacht habe, geht es mir so gut wie schon lange nicht mehr.

Meine Geschichte: Ich hatte eine Zahn-OP und seitdem gings rapide bergab mit mir.
Beim ziehen von zwei Zähnen ist leider rechtsseitig ein Nerv verletzt worden. Mein Ohr und die Lefze hing herab und das Auge konnte ich nicht mehr ganz schliessen.
Mein Gang war alles andere als rund, bin hinten immer weggebrochen mit den Beinen.

Dann traf ich Selina.
Die hat gleich das ganze Ausmaß gesehen und geholfen. Innerhalb von ganz kurzer Zeit, bin ich jetzt ein anderer Hund. Der Nerv hat sich regeneriert. Dank Selinas Ernährungstipps habe ich ganz einfach (auf Kräuterbasis) gute 3 ½ Kg abgespeckt bzw. wurde ich entwässert und entgiftet.
Mein Gang ist sowas von geschmeidig geworden, bin entspannt und glücklich.
Dank Selina habe ich meine Lebensqualität wieder gewonnen.

Vielen Dank


Fachliche Zusammenarbeit

Nicole Weinauge, Lizenzierte Ausbilder der Schule der Légèreté, Philippe Karl.

1990 Aufnahme der Tätigkeit als Pferdetrainerin
seit 1999 Arbeit nach den Prinzipien der Schule der Légèreté
1992–2000 Turniersport in Vielseitigkeit Springen und Dressur bis zur Klasse M, Turniervorbereitung von Jugendlichen.
2003 Lizenz zum Trainer C und B Leistungsport.
2003–2006 Dressurküren und Shows bis zur Klasse S.
2007 Lizenz zum Ausbilder der Schule der Légèreté. Philippe Karl
Seit 2008 Hauptberufliche internationale Tätigkeit als Ausbilderin, Training von Dressurpferden und Reitern bis zur Klasse S, turnierambitionierte Reiter, Jungpferdetraining, Erziehungsschule, Vorträge, Veranstaltungen für eine pferdegerechte Ausbildung.

Einzelunterrichte und Seminare in Schleswig-Holstein und Hamburg.Internationale Seminare in Europa, USA, Canada und Australien.
Ganzheitliche Arbeit / gesunderhaltendes Pferdetraining kann nur unter Berücksichtigung des natürlichen Körperverhaltens des Pferdes mit entsprechend verständlicher Kommunikation und manuellen korrigierenden Impulsen durchgeführt werden. Sprich: Das Fluchttier Pferd besitzt eine tiefere Vor- als Hinterhand.

Durch diese körperliche Konstitution entsteht ein physikalisches Ungleichgewicht in Richtung Vorhand, da die Hinterhand mehr Körpermasse besitzt und somit durch ihre Höhe die Vorhand überläd. Das bedeutet, dass sich der physikalische Schwerpunkt des Pferdes in Höhe des Buggelenkes befindet. Bei der natürlichen Vorwärtsbewegung verlagert das Pferd die Körpermasse in Richtung Buggelenk, lässt den Halsansatz zwischen die Schultern sinken, drückt somit die Brustwirbelsäule und den Widerrist herunter, zieht die Vorhand unter den Körper und zieht somit den Körper vorwärts, schiebt die Hinterhand hinter die Lotrechte und schiebt damit den Körper in die Vorwärtsbewegung. Um ein korrektes Körperverhalten unter dem Reiter zu erarbeiten, muss das Ungleichgewicht in Gleichgewicht verändert, eine reelle Kautätigkeit für die Kiefermobilität, die Biegsamkeit und Beweglichkeit des Halses und des Rückens muss erarbeitet werden. Oft führen Lücken in der Gymnastizierung des Pferdes zu entsprechenden Blockierungen im Genick, Kiefer, Hals und allen Bereichen der Rücken- und Lendenmuskeln. Altlasten aus eventuellen Stürzen tun ihr übriges.

Somit ist Selinas Arbeit unerlässlich und führt immer zu einem 100%igen Erfolg. Ich habe mit vielen Osteopathen vor ihr gearbeitet und bin von ihrem Einfühlungsvermögen und Fähigkeit, herauszufiltern, welche Ursache hinter Symptomen stehen, begeistert. Sie hat mich über Konsequenzen von Ernährungsproblemen aufgeklärt; wie zum Beispiel falsche Fütterung zur Übersäuerung des Magen- und Darmtraktes und somit zu Blockaden und einer starken Schiefen führt. Ihre Arbeit führt zu einem perfekten Zusammenwirken mit der Arbeit zur Gesunderhaltung des Pferdes. Ich denke, dass das eine ohne das andere kaum möglich ist. Allein der Versuch, sein Pferd so korrekt wie möglich auszubilden, reicht nicht, um Fehlhaltungen ganz auszumerzen und die Therapie steht allein auf Wald und Flur, wenn die Gymnastizierung nicht stimmt, blockiert sich das Pferd immer wieder.

Ich danke Selina also herzlich für ihre Impulse und das Wissen, welches sie mit mir und meinen Schülern teilt. Wir wären nicht da, wo wir jetzt sind.

Nicole Weinauge


Rückenverspannungen und Stellungsprobleme erheblich verbessert

Heike Cuhls, Reitlehrerin/Bereiterin, Rissen, siegreich in Dressur bis Klasse S:

Die Unterschiede beim Reiten sind nach den Behandlungen von Wolkano durch Selina Dörling enorm. Das Pferd fühlt sich sichtlich wohler und läuft noch schöner mit mehr Raumgriff und Losgelassenheit. Die regelmäßig im Winter aufgetretenen Rückenverspannungen sind nicht mehr vorhanden, Stellungsprobleme wurden erheblich verbessert. Dadurch war ich mit Wolkano kontinuierlich auch über den Winter in der Klasse M sehr erfolgreich.


Turniervorbereitungen

bei Dr. Claudia Weise, Schenefeld, Schwerpunkt Fahren

Sehr engagiert, zuverlässig, pünktlich und schnell erreichbar, auch zu ungewöhnlichen Zeiten. Häufig stellt man am Abend fest, dass die Pferde auf der Koppel wohl zu sehr getobt haben und sich merkwürdig bewegen. Sofortmaßnahmen „retten“ dann das nächste Turnier. Meine Pferde sind einsetzbar in Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren je nach Alter bis in die hohen Klassen und lieben die Abwechslung von Turnier, Gelände und Freizeitspaß. Ohne vernünftige ganzheitliche osteopathische Behandlung würden aus kleinen Problemen große werden, so dass es sinnvoll ist, die Pferde nicht nur bei Problemen, sondern auch bei hoher Belastung zur Kontrolle checken zu lassen. Ich habe mit Selina Dörling nur die besten Erfahrungen gemacht. Egal, ob Turnierpferd oder Freizeitpony, alle bekommen eine super Behandlung und es geht den Tieren nachweislich besser. Ich sehe dies sehr gut an meinen messbaren Turniererfolgen.


Kastrationstrauma

Margret Winkel

Meine Tochter und ich sind seit einem Jahr stolze Besitzer von Bragi, Islandwallach, 7 Jahre und ein wirklich hübscher Kerl. Eigentlich sollte er mal Deckhengst werden. Er wurde gekört, blieb aber hinter den Erwartungen zurück,wie man wohl so sagt… So wurde er mit 4,5 Jahren kastriert und danach eingeritten.

Als wir ihn bekamen, viel uns gleich auf, dass es wohl schwierig werden würde einen passenden Sattel für ihn zu finden, da er sehr kurz im Rücken ist. Die Suche zog sich über fast ein Jahr hin, die Zeit überbrückten wir mit einem Fellsattel.

Nun endlich hatten wir einen einigermaßen passenden Sattel gefunden, aber das Pferd ging immer noch sehr verhalten, konnte sich nicht abstrecken und war rechts komplett schief, so daß auch unsere Reitlehrerin meinte, dass Bragi wohl noch andere Probleme haben müsste. Die Zähne hatten wir machen lassen, auch chiropraktisch hatten wir ihn behandeln lassen, aber nun dachte ich mir, sollte vielleicht die Osteopathie helfen. Also rief ich Selina an und schilderte die Probleme.

Sie hatte gleich einen Verdacht, nämlich ein mögliches Trauma durch die Kastration, dann ziehen die Pferde durch den Schmerz das Zwerchfell an und belassen es in dieser Haltung. Als sie kam sah sie sofort die Schiefe des Pferdes und fing mit der Behandlung an. Sehr sanft glitten die Hände über Bragi. Er aber spürte den Schmerz und Selina sagte zu mir, lass ihn machen was er möchte,denn entweder will er jetzt vor dem Schmerz flüchten oder er lässt es zu. Plötzlich legte sich Bragi hinter den Anbindeplatz! Dieser Moment war absolut berührend und mir schossen die Tränen in die Augen. Ja, jetzt konnte Bragi tatsächlich endlich loslassen.

Wahrscheinlich hat der arme Kerl die ganze Zeit sein Zwerchfell festgehalten. Nun konnte er tief durchatmen und abschnauben nach der Behandlung. Das anschließende Führen bestätigte uns, dass er nun sofort seine Schulter und Hüfte auf der rechten Seite wieder anheben konnte. Die ersten Ritte nach der Behandlung waren ganz wunderbar, denn Bragi kann jetzt seinen Kiefer besser bewegen und abkauen, auch traut er sich seinen Hals fallen zu lassen. Das ganze Pferd wirkt länger und er ist deutlich geschmeidiger. Er kann weiter schreiten und besser untersetzten.

Den Sattel muss ich jetzt weiten lassen. Vielen Dank Selina! Das ist für mich wirklich ein Wunder, durch eine einzige Behandlung so ein Erfolg!


Beckenschieflage

Corinna Heilborn & Nicole Lühmann mit Smutye

Unsere 7-jährige Friesenstute, Smutye, konnte schon seit längerem im Linksgalopp nicht wirklich geradeaus galoppieren. Weitere Probleme zeigten sich beim Schulterherein und den Traversalen durch verwerfen im Genick. Hervorgerufen, wie nach Diagnose von Selina festgestellt, durch eine leichte Beckenschieflage. Selinas Behandlung von Smu hat ganzen Erfolg gezeigt. Smu fühlt sich sichtlich wohler, sie galoppiert gerade und auch die Seitengänge bereiten uns keine großen Probleme mehr. Belohnt wird die Gymnastizierung durch ein endlos wohliges Abschnauben.


Beckenschieflage

Anja Hecht und Ascon, ambitionierte Freizeitreiter

Vor gut einem Jahr habe ich mir meinen Traum von einem eigenen Pferd erfüllt. Seitdem bereitet mir mein 6 jähriger Mecklenburger Wallach viel Freude und Abwechslung.

Auch als Hobby-Reiterin ist es mir wichtig, dass mein Pferd gesund geritten wird. Ich lege viel Wert auf passendes Zaumzug, gutes Zusatzmineralfutter und pferdeanatomisch gerechtes Reiten. Selina kenne ich durch unsere gemeinsame Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten und schon da war Selina sehr engagiert und zuverlässig. Als ich von ihrer Zusatzausbildung zur Pferdeosteopathin erfuhr stand gleich fest: Selina muss kommen! Und sie kam sogar 300km gefahren! Mein Pferd ging in der Lösungsphase so gut wie nie vorwärts/ abwärts. Seine Hinterhand war sehr schwer zu aktivieren.

Nach Selina`s ausgiebiger Behandlung zeigte sich gleich ein anderes Gangbild, Ascon merkte selbst einen positiven Unterschied und schnaubte gleich zufrieden bei der Bewegungskontrolle an der Longe ab. Nach wertvollen Trainings- und Futtertipps geht mein Pferd jetzt zu gerne vorwärts/ abwärts und die Hinterhand tritt auch besser unter den Schwerpunkt. Trotzdem müssen wir auch weiterhin am Ball bleiben und Selina laden wir auf jeden Fall wieder zu uns in den Stall ein!


Kastrationstrauma

Ute Sander & Ulli Schulze

Beniko, ein Shiba Inu Rüde, wurde im Oktober 2008, als dritter von vier Rüden, in unserem Wohnzimmer geboren. Da er als hochsensibel auffiel beschlossen wir ihn zu behalten, er durfte bei seiner Mama bleiben. Um ein Decken seiner Mutter zu vermeiden ließen wir in ca. 1jährig kastrieren. Beniko entwickelte sich zu einem großen Sorgenkind. Jedes Jahr im Frühjahr, Feb./ März, begann er Angstverhalten zu zeigen, mal stärker und mal schwächer. Er weinte, zitterte, verkroch sich, hechelte, speichelte, nahm rapide ab, schlich mit hängender Rute und hängenden Ohren in der Wohnung rum. Ein jammervolles Bild. Auch war er Hunden gegenüber aggressiv, nicht wirklich böse eher wie: haut ab, weg von mir. Warum dieses Verhalten im Winter nicht ist, erschließt sich nicht. Vielleicht hängt es mit der beruhigenden Wirkung des Kaminofens zusammen den Beniko ebenso liebt wie Autofahren.

2 Jahre haben wir ihn tierärztlich unter Vollnarkose gründlich untersuchen lassen. Roentgen, Ultraschall, Blutentnahmen, Maul- u. Zahninspektion, Organprobenentnahme sowie Hautbiopsien, die in einem schweizer Spezialinstitut ausgewertet wurden, ergaben keinen Befund. Alle waren ratlos und hilflos. Ein weiteres Jahr waren wir bei einem Tierheilpraktiker. Eine Haaranalyse ergab auch keinen Befund, Globoli und dauerhaft einzunehmende Solunate änderten auch nichts. Lediglich eine osteopathische Behandlung seiner Wirbelsäule (Lendenwirbel, Beckenbereich) befreite ihn von seiner mittlerweile staksigen, steifen Körperhaltung und unglaublich: Von der Aggression anderen Hunden gegenüber. In diesem Jahr, 2014, begann seine Auffälligkeit schon sehr früh und ganz besonders heftig. Er weinte, wimmerte und zerbiss die Polstermöbel unter die er sich verkroch. Als letzte Chance vor dem „Erlösungsschritt“ versuchten wir es mit verordneter Psychopharmaka, was tatsächlich zu einer gewissen Beruhigung führte. In dieser Zeit lernten wir Frau Dörling kennen. Sie besah sich unseren Hund, hörte seine Geschichte und sagte sehr direkt dass Beniko ein Kastrationstrauma hätte?

Nachdem sie die Kastrationszusammenhänge und die Bedeutung für ein Tier erklärt hatte behandelte sie Beniko osteopathisch, d.h. sie ertastete die Punkte im Hundekörper die gestaut und blockiert waren und löste sie auf. Es trat gleich eine spürbare Änderung ein. Zunächst war er taumelig, etwas benommen und dann benahm er sich als wäre vorher nie etwas gewesen. Dieses Befinden schwankte in den folgenden Tagen immer wieder und wir waren verunsichert. Die Anti-Depressiva haben wir trotzdem stufenweise abgesetzt. 11 Tage nach dieser Behandlung geschah etwas, es war wie wenn ein Schalter umgelegt wurde. Unser Hund war wie verwandelt, fröhlich und motiviert. Er animierte seine Mama durch Scheinangriffe mit ihm zu spielen. Alle Symptome von Angst waren weg. Das bewirkte nur eine einzige einmalige Behandlung. Hin und wieder gibt es ein paar kleine Anwandlungen etwa bei Gewitter, wenn geschossen wird (wir wohnen auf dem Land) oder bei sonstigen „verdächtigen“ Geräuschen. Hier müssen wir vertrauen und unsere aufkommende Angst vor Rückschlägen überwinden und nicht auf den Hund übertragen.

Osteopathie ist hier der richtige Weg und wir wissen nun an wen wir uns künftig wenden.

 


Fachliche Zusammenarbeit

Ilka Stehn

Ich arbeite seit fast 20 Jahren mit Pferden. Dabei ist mir eine pferdegerechte Ausbildung das Wichtigste; das bedeutet fair und gerecht dem Pferd gegenüber zu handeln. Das Reiten soll der Gesunderhaltung des Pferdes dienen und dem Reiter Spaß machen. Dabei ist das Niveau, auf dem sich Pferd und Reiter befinden nicht entscheidend. Individualität und Einfühlungsvermögen bringe ich dabei jedem einzelnen Schüler entgegen. Sowohl den tierischen, als auch den menschliche